Der Denkstil. Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit.

Der Denkstil Der Denkstil für die Zukunft: Zwischen Dankbarkeit und Grundannahme.

Mitte der 60-er Jahre erlebte das amerikanische Fernsehen die Geburtsstunde einer neuen Kultur. Diese Geburtsstunde trug dazu bei, dass sich im Denkstil ein Hebel umlegte.

Die Rede ist von der Serie “Raumschiff Enterprise”. Ihre Protagonisten, ein Haufen scharfsinniger Charismatiker, sollten Legenden zu Lebzeiten werden. Ihr Erfolgsgeheimnis? Naja, neben den Mini-Röcken der weiblichen Besatzungsmitglieder galt der angstfreie Blick in die Zukunft als heimliche Adrenalin-Schleuder. Enterprise verpasste man nicht. Als die Serie 1972 hier anlief, hockten auch die Deutschen ergeben pünktlich vor dem Fernseher.

Mit welchem Denkstil kann man sich ihr also am ehesten nähern? Was bringt uns allen am meisten?
Aus den vielen Gedanken, die man sich zu diesem Thema machen kann, möchte ich Ihnen einige Impulse mitgeben..

1. Die Grundannahme 

Der Zukunfts-Forscher Matthias Horx weist auf einen Irrtum hin, der unsere Vorstellung von der Zukunft auf eine falsche Fährte lenken kann: “Neu”. 

“Neu” ist laut Horx in der Zukunft nur das, was wir aus dem Heute heraus entwickeln.
Zugegebenermaßen entwickeln sich einzelne  Dinge sehr viel schneller als früher. Dem gegenüber stehen jedoch die vielen, klassischen Angebote, die wir Menschen einfach brauchen – und die es in einer Form immer geben wird.” Steht also einem Reichen-Ghetto auf dem Mars unser Bäcker und “Elfis Nagelshop” im Stadtzentrum gegenüber? Und ist das unsere Entscheidung?
(Matthias Horx, “Zukunft wagen” – Über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbaren, DVA)

2. Wer will ich morgen sein?

“So, wie ich mich heute sehe, werde ich morgen sein.” (Robert Schuller, Chrystal Cathedral)
Unsere Perspektive lebt von unseren Potenzialen – und von unserem Selbstbild.

3. Die Dankbarkeit 

Die Qualität unserer Beziehungen ist eine belastbare Grundlage für den Bau einer guten Zukunft.
Meine Erfahrung ist, dass die Auswahl der richtigen Kontakte und des Umfeldes lebenswichtig sind.
Eine gute Gemeinschaft erfährt konstante Stärkung durch Dankbarkeit füreinander.

In diesem Milieu können sich Ideen und Denkstrukturen entwickeln, die sehr viel weitrechender sind als die einer emotional “trockenen” Gemeinschaft. Es sind zunächst Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Eine Gemeinschaft, in der die Mitglieder nicht in  erster Linie den Impulsen des Selbstschutzes folgen müssen, setzt frei für neue, innere Beauftragungen und Kreativität.

Dankbarkeit, so meine Erfahrung, ist allerdings eine Eigenschaft, die sich in der Alltagshektik verflüchtigt wie Eis in der Sonne….

Ihnen wünsche ich eine inspirierende Woche – mit kraftvollen Plänen für Ihre Zukunft.