Überzeugend kommunizieren: Das richtige Maß

Überzeugend kommunizieren: Richtig ist wichtig. Überzeugend zu kommunizieren bedeutet, Akzente gewählt zu setzen.

Es gibt ja diesen Fußabdruck. Der umreißt, ob ich „zuviel“ bin für meine Umwelt. Dieser Abdruck wirft als Negativ-Profil ein gewisses Maß an Druck  ab. Etwas eleganter formuliert könnte man auch sagen, dass er sensibilisieren soll – für ein Zuviel.
Wie sähe es wohl aus, wenn es diesen Abdruck auch für andere „Zuviels“ gäbe? Schließlich ist überzeugend kommunizieren  auch eine Frage des Zeitgeistes: So manche Regel hat sich in den letzten Jahren geändert…

Überzeugend kommunizieren durch Zurückhaltung

Viele CEOs und leitende Führungskäfte können einem schon leid tun: Sie werden mit Freundlichkeiten und Positivismen überschüttet. Eigentlich schön – nur hängt an vielen originellen Geburtstagswünschen eben ein Preis-Schild.

Früher waren es gefühlte drei Nettigkeiten, nach denen man etwas kaufen sollte – heute erreicht häufig schon die erste Angebots-Mail direkt nach dem Erstkontakt ihren Empfänger. Die  Selbstschutzmaßnahmen fallen je nach Persönlichkeit unterschiedlich aus: Von einem Herrn hieß es irgendwann „Wer bei dem die ersten zehn Minuten aushält, kann von dem alles haben.“ Kann man sich Gutmütigkeit noch leisten? In der Einheit „Fußabdruck“ bewertet könnte man hier einen Minuspunkt für Aufdringlichkeit geben.

Richtig ist wichtig

Auch in Zeiten des Funnels gilt eben: Richtig ist wichtig. Ich muss die Regeln des Spiels kennen, bei dem ich Erfolg haben will. Und ich muss die richtige Zeit für das richtige Verhalten kennen. Tue ich das nicht, werde ich eben falsch eingeordnet. (Zum Beispiel als einer von diesen „typischen, aufdringlichen Verkäufern“)

Überzeugend kommunizieren bedeutet manchmal auch: Weniger ist mehr.

Sprühen? Schweigen? Akzente setzen?

Ist es wirklich das Maß aller Dinge? Unsere Wahrnehmung charismatischer Menschen scheint automatisch mit einem rhetorischen Feuerwerk einher zu gehen. Aber ist es wirklich das, was zuverlässig den entscheidenden Vorteil verschafft?

Zögern für die Perfektion?

Menschen, die sich in einer Gesellschaft zunächst fremd fühlen, haben oft das Gefühl, gegen „die mit der Super-Show“ zu verlieren. Meiner Erfahrung nach ist hier die Unterscheidung wichtig: Bin ich als Persönlichkeit zurückhaltend? Oder zögere ich, weil ich einen wirklich perfekten Beitrag bringen möchte? Ich kann Sie beruhigen: Ersteres ist nicht schlimm. Und das Zögern kann man wegtrainieren: Ein halber Trainings-Tag – und Sie können überzeugend kommunizieren.

In Fußabdruck gerechnet: Sie sind authentisch. Sie haben eine Klaviatur an Ein- und Ausstiegs-Szenarien und kommen gut rüber: Ein deutlicher Pluspunkt!

Die richtige Betriebstemperatur

Kennen Sie das? Jedes Detail scheint zu stimmen – und trotzdem fühlen Sie sich irgendwie nicht wohl. Häufig hängt das mit der richtigen Distanz zusammen. Keineswegs besteht diese nur der berühmten „Armlänge“. Auch die emotionale Distanz sollte stimmen – ebenso wie der angemessene Ton.
Charmantes Plaudern mit vornehmer Zurückhaltung entbindet nun mal eine andere Tonlage als so mancher rustikale Schenkelklopfer.
In Fußabdruck gerechnet: 2 Punkte. Ob Plus oder Minus können nur Sie beurteilen.

Ein Text wie ein Telefonbuch…

Überzeugend kommunizieren folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Wer wollte das bestreiten?
Nur besteht ein deutliches „Zuviel“ in diesen Geschichten, die man schon 1000 Mal gehört hat. „Ja, und dann habe ich gemerkt, dass man nur erfolgreich sein kann wenn und seitdem bin ich passioniert….“

Eigentlich könnte man mitsprechen. Oder wegrennen. Das darf man als höflicher Mensch aber nicht zeigen. Egal. Fußabdruck: Gefühlt drei Punkte Minus. Eine Story, deren Wording passt und die man wirklich selbst erarbeitet hat: Drei Punkte Plus.

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