5 Typen die in (fast) jedem Team vorkommen

Persönlichkeit 5 Persönlichkeiten, die fast jedes Team hat.

Der lässige Souverän.

Aus dem Handgelenk schüttelt er, was die anderen entweder verschweigen oder nach minutenlangem Check sagen. Nicht nur das: Locker-flockig witzelt er am Geschehen entlang – wobei sein Witz oft seine Macht durchblicken lässt.
Potential: Die Sollbruchstelle in Runden, die irgendwann mal dem großen Schweigen oder der Lethargie anheimfallen. In der Regel eine Führungskraft oder mit deutlichem Führungspotential. Robustes Wesen, zumindest äußerlich.
Vorsicht: Das super-lässige Dauergewitzel hat hohen Unterhaltungswert für Persönlichkeiten gleichen Denkstils. In der Regel auch Führungskräfte. Wer dem untergeordnet ist – Entschuldigung: „hier gemeinsam im Team“ – hat irgendwann mal mit Aggression zu kämpfen.
Umgang mit Stil: Setzen Sie sich ernsthaft auseinander – „Intelligenzverletzung“ ist hier tödlich und führt schnell zum sofortigen Bruch. Oft ist so ein Mensch innerlich nicht ganz so robust wie er wirkt. Gestalten Sie Konfrontationen hier besonders „wasserfest“ und vorausschauend.

Die Stimmungskanone

Häufig im Vertrieb zu finden. Mit einem unglaublich hohen Maß an sozialer Intelligenz ausgestattet bahnt er sich seinen Weg durch sämtliche Abteilungen. Und Instanzen. Möglich macht das die Welle der Sympathie, die ihm dabei entgegenschlägt: Seine Dynamik, sein Kampfgeist und seine konstant gute Laune beflügeln den ganzen Schuppen.
Potential: Weckt Tote auf. Und heilt Wunden. Selbst Leute, die mit niemandem mehr reden, tauen auf und machen wieder mit. Gruppen, die wirken, als wären sie in den Schuhen gestorben, lachen.
Vorsicht: Regeln sind für diesen Zeitgenossen oft diese komische Bleiwüste in dem billigen Holzrahmen. Dahinten beim Schrank der Mist aus dem letzten Projekt. Sie wissen schon. Und das, was man nicht tut, wenn der Chef guckt …
Umgang mit Stil: Was wäre das Leben ohne diese menschliche Variante des Turboladers?
Überhäufen Sie ihn ja nicht unnötig mit bürokratischem Krims-Krams. Denn langes Sitzen mit ganz engen Regeln geht hier nicht lange gut.

Die gute Seele

Glauben Sie ja nicht, dass hier nur von Frauen die Rede ist: Generell ist dieser Mensch zu gut für diese Welt. Häufig regel-treu ist er ansprechbar auf tiefste Not – und hat gute Chancen, sich mit seinem Hilfsprogramm jahrelang an aussichtslose Fälle zu binden. Und die eigene Karriere zu gefährden.
Potential: Bringt eine unglaubliche, menschliche Wärme in den Raum. Zeigt anderen auch mal, wo der Hammer hängt, wenn es zu zynisch oder brutal wird.
Vorsicht: Die charismatische Variante der guten Seele hat die Kraft, die Aufmerksamkeit der ganzen Mannschaft einzubinden und langfristig in eine kontraproduktive Denkrichtung zu führen.
Umgang mit Stil: Bringen Sie diesem Menschen aufrichtige Wertschätzung entgegen und tun Sie dessen Gedanken nicht zu schnell als Sozialromantik ab. Es kann auch nötig sein, ihn vor dem beißenden Spott einiger Kollegen zu schützen. Achten Sie aber auch darauf, dass hier keine Akzentverschiebung stattfindet.

Der Rechenkünstler in eigener Sache

Vorausschauend und weitaus intelligenter als man auf den ersten Blick meinen könnte gestaltet dieses Strukturgenie sein Dasein. Die Taktik ist klar: Es gilt, das Radar zu unterfliegen.
Und deshalb wird er (oder natürlich auch sie) eher nicht groß herausstechen. Die Mitte lässt eben auch mehr Handlungsfreiheit – wenn man sie vorausschauend zu gestalten weiß.
Die Verwaltung der eigenen und der Ressourcen des Unternehmens (im eigenen Interesse, versteht sich) wird selten zu ungebremster Leistungsbereitschaft führen.
Potential: Zeigt es irgendwann mal (fast) jedem. Diese Beobachtungsgabe und präzise Umsetzung der Erkenntnisse lässt eine Reihe von Leuten sehr still werden.
Vorsicht: Halten Sie sich niemals für zu gut. Und fallen Sie ja nicht der Liebe zur Gemütlichkeit anheim. Denn sonst könnte eine nette kleine Substruktur ein hoch-interessantes Eigenleben entfalten – vorbei an allem, was justiziabel ist.
Umgang mit Stil: Der Funke der Inspiration bedarf der Kunst des Miteinanders. Diese Persönlichkeit zum vollen Nutzen des eigenen Potentials zu inspirieren, ist Wertschätzung. Durchblicken zu lassen, dass man nicht ganz dämlich ist, auch. Und mit der Spannung leben zu können, dass man nicht alle Beweggründe im anderen einsehen kann, sowieso.

Die menschliche Stressbremse

„Das Gras wächst auch nicht schneller wenn man dran zieht.“
Gibt es ein Lebensmotto, welche diese häufig gutgelaunten Zeitgenossen widerspiegelt, dann dieses.
Freude am Leben, an Trends, ein großer Freundeskreis mit Party sind wichtig. Dafür muss Zeit sein. Potential: Eine mittig-ausgewogene Sicht der Dinge lassen diese Persönlichkeit bald zur Säule des Teams werden. Nahe am Puls des menschlich Machbaren erweist sie (oder er) sich bald als begehrter Ratgeber in Entscheidungen und wichtigen Fragen des Lebens.
Vorsicht: Wird diesem konstruktiven „Lebensbewältiger“ dauerhaft zu viel aufgebürdet, kommt irgendwann eine messerscharfe Konsequenz. Die Tatsache, dass diese Persönlichkeit nicht zum Jammern neigt, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Dauerbelastung irgendwann mal als Ausnutzprozess erlebt wird.
Umgang mit Stil: Für diesen Menschen ist es sehr wichtig, dass von Zeit zu Zeit „der Wunsch von den Augen abgelesen“ wird. Diesem Menschen etwas Wichtiges zu geben, ohne dass er oder sie den Wunsch danach äußert, hält die Qualität des Miteinanders auf einem hohen Niveau.

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