Besser telefonieren in 5 Minuten

Erfolgreich in einem Meeting ohne Sichtkontakt
Besser telefonieren ist in wenigen Minuten möglich. Diese 5 Tipps unterstützen Sie darin. Besser telefonieren ist in wenigen einfachen Schritten möglich: Diese 5 Tipps können sich sofort für Sie auszahlen

Besser  telefonieren ist zu einer zukunftskritischen Fähigkeit geworden. Der Verkauf, aber auch der Customer Service leben davon, dass der Kunde sich ernstgenommen und verstanden fühlt.

Zielführend und zeit – optimiert sollte ein Telefonat auch noch sein. Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten besser zu telefonieren.

Besser telefonieren – so wird Ihre Stimme zum Überzeugungsfaktor

Wenn Sie mal in Gedanken Ihre letzten Telefonate durchgehen – zu welchem Ergebnis kommen Sie da? Haben Sie das Stimmungsbild des Telefonates vor Augen? Auch, wenn wir durch ganz unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden: Eines bleibt immer gleich: Die Stimme ist extrem wichtig. Sie überträgt die Persönlichkeit für den Gesprächspartner fühlbar.

Diese drei Tipps sollten Ihnen helfen, den Ausdruck Ihrer Stimme zu kontrollieren:

  1. Eine Situation der Hektik oder des Streits kann eine bewusste Umstellung erfordern. 

    Viele Menschen ändern nämlich in so einer Lage ihr Stimmbild und ihr Sprechtempo. Heraus kommt ein Stakkato, vielleicht sogar eine Art Kommandoton.Nur wer lässt sich schon gerne im Befehlston ansprechen?
    Besser telefonieren ist mitunter einfach durch eine bewusste Unterbrechung zwischen den Telefonaten möglich. Kommen Sie also aus einer Atmosphäre mit einem hohen Maß an Aggression oder Härte, nehmen Sie sich am besten wenige Minuten Zeit für eine bewusste Umstellung.

  2. Ein geflügeltes Wort besagt

    Italienisch ist zum Streiten, Französisch für die Liebe und Deutsch für Soldaten.“Vielleicht ist das nicht sehr schmeichelhaft. Es lohnt sich jedoch, diese Wahrnehmung im Hinterkopf zu behalten, weil in der Tat jede Sprache ihre eigene Wirkung auf Menschen hat.So kann es sich auszahlen, auf eine Stimm – Melodie zu achten. Sie bringt eine gute Verbindung zu Menschen. Kennen  Sie schon Ihre eigene Stimm – Melodie? Sie haben eine, und es lohnt sich, sie zu entdecken. Auch, wenn Sie sich mit einer sachlicheren Ausdrucksweise wohler fühlen und nicht so „der gefühlsduselige Typ“ sind: Mit einer beschwingten Stimmführung ist besser telefonieren einfach.
  3. Die Temperatur an Ihrem ArbeitsplatzFrieren Sie schnell oder ist Ihnen ständig zu warm?
    Wohlgefühl überträgt sich ebenso wie Unwohlsein. In den meisten Räumen ändert sich die Sonneneinstrahlung und somit auch die Temperatur. Gerade jetzt, wo viele Tätigkeiten aus dem Homeoffice ausgeübt werden, ist eine Kontrolle der Temperatur und Luftzufuhr für den eigenen Platz leicht möglich.

Telefonkritzeleien? Aufräumen? Nachrichten tippen?

Es soll ja Leute geben, die während eines Telefonates ganze Comic- – Serien zeichnen.
„Ich kann mich so besser konzentrieren“ heißt es dann immer. Vielleicht ist das wirklich so? Ich persönlich liebe diese Kritzeleien. Und ich weiß, dass sie einigen Leuten wirklich beim entspannten Telefonieren helfen.

Wenn Sie besser telefonieren wollen, sollten Sie allerdings die Tätigkeiten, die Ihre Präsenz wegnehmen, genau eingrenzen. Nachrichten tippen und Aufräumen nervt den Gesprächspartner meistens:
Das Erste bringt einen deutlichen Mangel an Konzentration mit sich. Ich fühle mich bei so einem Telefonat zweitklassig und wie eine unwichtige Nebensache.
Das Zweite ist in 90% der Fälle mit einer total nervigen Geräuschkulisse verbunden.
Je nach Verbindungsqualität kommt da ein vernünftiges Gespräch nicht mehr zustande. Besser telefonieren ist dann auf eine einzige Art möglich: Entweder beenden Sie Ihre Nebentätigkeit oder das Telefonat.

Den Kontakt in den Medien nutzen: Das Bild auf der Kontaktseite

„Das Gespräch läuft dann ganz anders.“ Diesen Satz habe ich öfters gehört.

Es gibt eine Reihe von Leute, die auf diese Methode schwören:

  • Vorbereitung des Telefonates mit der Kontaktseite des Netzwerkes
    Hier: Informationen auf LinkedIN oder Xing
  • Das Bild trägt zum Aufbau von Präsenz bei
  • Unser Handeln wird maßgeblich von den Bildern beeinflusst, die wir vor unserem inneren Auge haben.

Diese Methode empfehle ich eingeschränkt: Wenn Sie als Team zu einer Präsentation anreisen, kann es befremdlich wirken, wenn 5 Leute auf eine LinkedIN-Seite zugreifen. Lassen Sie hier Ihr Fingerspitzengefühl walten. Sie kennen den Kontakt und den Kontext, in dem Sie „antreten“.
Manchmal empfiehlt es sich, einen Screenshot zu machen und den weiterzuleiten.

Noch etwas: Der Besuch so einer Seite mit einem „anonymen Fake-Profil“ ist in den meisten Fällen doch sehr durchsichtig und plump.
Besser telefonieren wird so schwer…

Die Uhrzeit

Ich werde diese Situation nie vergessen: Statt des sachlichen „Guten Morgen Frau Becker“ ertönte am anderen Ende ein schallendes Lachen. Ich bekam auch direkt die Erklärung dazu: „Frau Becker, zu dieser Zeit hat die technische Welt ihr Tagwerk schon vollbracht. Wir gehen bald nach Hause.“ Selbst schuld. Warum hatte ich mich auch nicht danach gerichtet?

In manchen Sektionen kann ich ab 7 Uhr besser telefonieren als um 10 oder 11 Uhr. In anderen werde ich sehr schnell zum „Hassobjekt“, wenn ich um 8 oder direkt um 9 anrufe.

Wussten Sie übrigens, dass Leute wie Jeff Bezos die Tageszeit für Meetings strikt begrenzt halten?
Kein Meeting nach 11 Uhr. Der Grund dafür ist, dass die Entscheidungsqualität ab dann stark eingeschränkt ist.

Das Gleiche gilt auch für das Thema „Besser telefonieren“.
Die Uhrzeit ist erfolgskritisch, wenn es um ein gutes Ergebnis geht.

Besser telefonieren mit dem Faktor „Empathie“

Empathie ist zu einem Kernwert im Business – Bereich geworden.
In vielen geschäftlichen Transaktionen wird der Faktor Empathie bewusst in den Kommunikations – Prozess eingebaut.
Doch wie kann er konkret im Telefonat umgesetzt werden?

  • Planen Sie auch bei zeitlich eng getakteten Einheiten eine aktive Zuhörphase ein.
  • Vielleicht kommt es Ihnen zu lang vor, wenn der Kunde seine Sicht darlegt – ihn ausreden zu lassen ist jedoch erfolgskritisch für den Faktor „Vertrauen“.
  • Greifen Sie in eigenen Worten auf, was der Kunde zu Ihnen gesagt hat.
    „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, bedeutet dass für Sie, dass zuerst das und das sichergestellt sein sollte, bevor Sie…“
  • Der Name des Gesprächspartners ist die wichtigste Vokabel im Telefonat.
  • Auch, wenn gute Laune und ein Scherz zum Repertoire gehören: Mit Fingerspitzengefühl für seine Gemütslage lässt sich mehr erreichen. Ist der Gesprächspartner sehr ernst, sollte ich mich darauf einlassen. „Affine Schwingung“ nennt sich das. Sie ist ein wesentlicher Faktor für denjenigen, der besser telefonieren will.

Auch, wenn beim reinen Telefonieren kein Sichtkontakt zustande kommt: Im Kopf des Zuhörers entstehen Bilder. Diese führen auch zu einem emotionalen Erleben. Beides zusammen formt wesentlich die Entscheidung, die der Gesprächspartner am Ende des Prozesses trifft.

Auch das abhörsichere Telefonieren ist wichtig: In diesem Video erhalten Sie einen kurzen Überblick über Tools und Tricks. 

Mein Tipp: Gehen Sie doch einmal anhand der Liste die Telefonate durch, die erfahrungsgemäß schwierig werden. Vielleicht finden Sie ja noch einen Punkt, den Sie optimieren könnten.

Kontakt:
Patrizia Becker
Fon: 0175/2245146
Mail: info@erfolgmitstil.de