Business Dresscode: Drei Schritte zum Erfolg

Das Zugangsmonopol ist ein strategischer Hotspot. Das Zugangsmonopol ist ein heiß umkämpfter Hotspot.

Business Dresscode lässt sich ganz frei übersetzen mit „textile Inhaltsangabe“.
Bei der Inhaltsangabe entscheidet sich ja bekanntlich oft, ob ein Buch gekauft wird oder nicht. Nichts anderes spielt sich ab, wenn unser Gegenüber uns einschätzt: Wenn der erste Eindruck der Buchtitel ist, dann ist erfüllt der Business Dresscode mit seinen Signalwirkungen die Anforderungen an eine gute Auskunftei.
Sie glauben immer noch, dass Sie dem sogenannten „Nasenfaktor“ nichts entgegenzusetzen haben? Wenn Sie bei diesem Gedanken leise ein ungutes Gefühl beschleicht, sind Sie hier richtig.
Erfahren Sie in den nächsten fünf Minuten, was Sie tun können, um mithilfe Ihres professionellen Erscheinungsbildes Ihre Ziele einfacher zu realisieren.

Business Dresscode und Deutungshoheit

„Wie ich mich heute sehe, so werde ich morgen sein.“ lautet ein gängiges Zitat aus dem amerikanischen Raum. Stark vereinfacht könnte man hier auch auf den Ausspruch meines Fahrlehrers zurückgreifen: “Frollein, wohin ‚se gucken, dahin fahr’n se auch.“ Recht hat der Mann.

Jetzt ist mir persönlich niemand bekannt, der je gesagt hätte „Wenn ich träume sehe ich mich mit korrekt gebundener Krawatte aufrecht hinter einem Besprechungstisch, wobei meine Krawatte auch immer genau die richtige Länge hat.“ Egal, ob Sie einfach nur träumen oder „persönliche Zukunftsszenarien entwerfen“: Ihr Ziel beinhaltet wahrscheinlich ein Plus an Freiheit, an Finanzen, Einfluss, Erlebnis, an Wohnen oder Urlaub und sozialer Zugehörigkeit. Immer verbunden damit: Die Zielgruppe, der man sich zugehörig fühlen möchte. Jede Zielgruppe kommuniziert über bestimmte Codizes. Wer die beherrscht, kommt rein. Wer nicht, muss draußen warten, wird selbst bei großer Fachkompetenz ein Fremdkörper bleiben. Das sind dann diese Momente, in denen man spürt „Irgendwas hast Du falsch gemacht“ und leicht unsicher wird. Diese Einlass-Kontrolle in unserem Kopf bezeichnet man im Fach-Jargon als Deutungshoheit.
Kurz: Der Business Dresscode ist eine ID für die oberen Positionen. Beruflich und gesellschaftlich.
Er nimmt im berühmten „Bündel der Faktoren“ eine führende Stellung ein.

Hier scheitern die meisten: Die klassischen Fehltritte beim Business Dresscode

Die klassischen Fettnäpfchen lauern in diesen Irrtümern:

  1. Der Befindlichkeits-Look contra Business Dresscode
    „Wie fühlen wir uns denn heute?“ Diese Frage bildet Ihr Ritual. Jeden Morgen. Und auch sonst meistens. Sie haben gelernt: “Wichtig ist, dass ich mich wohlfühle.“ Und das stimmt auch – irgendwie. Nur leider lässt diese Philosophie außer Acht, dass die anderen sich auch wohl fühlen sollen. Die anderen, das sind die Kunden, Mandanten, Kollegen…. Das Wohlgefühl entsteht dann, wenn man das Gefühl hat „an der richtigen Adresse“ zu sein, am Ende der Suche. Ein Beispiel?
    Marina S., die in der Niederlassung eines Anbieters für Premium-Automobile als Assistenz arbeitet fühlt sich beschwingt. Das Fitness-Training zeigt deutlich Wirkung, ihr Privat-Leben kommt endlich wieder auf Touren und ihre Bekanntschaft von gestern Abend wirkt verheißungsvoll. Vorbei die Zeit, als nichts klappte: Jetzt hat sie genauso viel innere Kraft wie Klarheit und will das auch in ihrer Kleidung ausdrücken. Die morgendliche Wahl fällt also auf das Kleid im 70-er Jahre-Stil. “Sexyness rules” stellt sie fest, das noble Stöffchen mit dem Pucci-Muster komplettiert die enge Silhouette des Minis. Ein letzter Blick in den Spiegel, bevor es aus der Haustür geht: Yep – sitzt! Bei Beginn der ersten Termine mischt sich in die Freude der erste leise Wermutstropfen: Der VIP-Kunde, ein renommierter Fabrikant, scheint sich fast ein Grinsen zu verkneifen. Und auch ihr Chef, mit dem sie eigentlich ein gutes Verhältnis hat, scheint von leisem Unwohlsein geplagt, als sie den Kaffee bringt…. Irgendetwas stimmt nicht. Der weitere Tag verläuft dann wie immer, ihre Leistung ist Top. Und trotzdem: Irgendwie schien sich der Chef in Gegenwart der Gesprächspartner unwohl zu fühlen, sobald sie auftauchte…. Irgendwann, im Laufe des weiteren Tages, sprach ihr Chef dann mal am Telefon über den Business Dresscode. Auch, wenn ihr Name nicht genannt wurde, hatte sie das seltsame Gefühl, hier gemeint zu sein.
    Der Befindlichkeits-Look ist ein Überbleibsel aus den 60-er und 70-er Jahren. Ich empfinde ihn als interessante Illusion: Diejenigen, die ihn auf der Bühne propagieren, leben ihn nämlich selbst nicht, sondern tragen oft den Wert eines Kleinwagens am hart trainierten Leib. Das Endergebnis einer Industrie von Spezialisten, Designern und Personal Shoppern sieht oft lässig und total frei aus. Ist es aber nicht. Es erfordert innere und äußere Disziplin. Und eine ausführliche Beschäftigung mit der Frage „Wie verkörpere ich die Qualitäten, die die anderen bei mir suchen?“
  2. Der feine Unterschied zwischen Erfolgs-Signal und Angeberei
    Wer ein goldenes „H“ am Gürtel trägt, tut dies in der Regel nicht, weil hier der Vorname angedeutet werden soll. Das „H“ ist zum Symbol für gesellschaftliche Arriviertheit geworden. „Schuld“ an dem bahnbrechenden Erfolg der Nobel-Sattelschmiede Hermès ist die legendäre Grace Kelly: In stilistischem Draufgängertum knotete sie ein Seidentuch um eine Reitertasche. Dies war die Geburtsstunde eines weltweit tauglichen Erfolgs-Signals. Die „Kelly-Bag“ ist ein modischer Global Player. Ihr kleiner Bruder, der „Gürtel mit dem H“ spiegelt diese mondäne Lässigkeit wider. Das „H“ hat Klasse. Basta.”Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge.” resümierte der Dichter Wilhelm Busch dereinst. Eine nachvollziehbare Erkenntnis, ruft man sich manch marken-affinen Zeitgenossen vor Augen. Neben DEM Gürtel ziert ein DG, ein LV und ein “Prada” irgendwo den Astral-Körper. Spätestens jetzt kennt man die Koordinaten, die zum Einkaufserlebnis geworden sind: Einmal die “1-A-Lage” rauf und runter.Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich mag “Fresstempel”, schnelle Autos und tolle Marken. Wer allerdings im Zukauf-Verfahren “Erfolgs-Signal an Erfolgs-Signal” reiht wirft damit eher Fragen zur persönlichen Souveränität auf. Viele Menschen empfinden dies als pure Angeberei und wenden sich ab. Auch, wenn Luxus in München anders gemessen wird als in Castrop-Rauxel: Irgendwo zwischen Goldkettchen und Luxus-Chronographen ist Ihr richtiges Maß gelagert.
    Gibt es öfters Momente, in denen Sie schweigend länger gemustert werden? Wo und wann finden diese statt?
  3. Gutbürgerliche Harmlosigkeit – die hässliche Schwester vom Business Dresscode
    Sie machen eigentlich nichts verkehrt. Aber auch nicht wirklich etwas richtig. Ihre Kleidung ist auf De-Eskalation gebürstet: Niemand kann Ihnen etwas unterstellen. Leider kann Ihnen auch niemand etwas zutrauen: Ihr Stil besagt, dass Sie irgendwann einmal ein Regelblatt gelesen haben – und  auch erfüllt.“Wer immer macht, was der Chef sagt, wird nie Chef” besagt ein fieses, aber zutreffendes Sprichwort. Behalten Sie es ja im Gedächtnis, denn es beschreibt die ungute Abhängigkeit zwischen Ihnen und Ihrem Datenblatt.
    Warum ich das so deutlich sage? Erinnern Sie sich noch an die ersten Zeilen dieses Artikels? Die mit der textilen Inhaltsangabe? Könnte es sein, dass Sie etwas äußerst wertvolles und einmaliges weggelassen haben? Nämlich sich selbst?Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an das “Enfant terrible” des Tennis erinnern, den Amerikaner John McEnroe. Er sagte einmal:”Wenn Du Deinen größten Gegner verlierst, verlierst Du auch einen Teil Deiner selbst.” Der extroviertierte Star fand seinen Referenz-Punkt in einer emotionalen Innigkeit mit seinem Gegner. Er war berühmt für seine Wutausbrüche.
    Auch, wenn man zum Gegenteil neigt, zur Defensiv-Strategie, erliegt man an diesem Punkt einer co-abhängigen Perspektive: Man sieht sich mit dem Auge des Feindes. Das ist gefährlich! Wiederum möchte ich an ein Zitat aus dem 2. Absatz erinnern: “Wie ich mich heute sehe, so werde ich morgen sein.” Mein Feind hat kein Interesse daran, mich irgendwo in Freiheit, Erfolg und sonstigem Wohlergehen zu sehen. Mich aus seiner Perspektive zu sehen und zu definieren programmiert Fehl-Entscheidungen vor……
    Basieren meine Entscheidungen auf meinen Befürchtungen oder auf meinen Möglichkeiten?Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich habe nichts gegen Luxus, finde das eine oder andere naturgemäß auch ganz toll….
    Wer allerdings im Zukauf-Verfahren “Erfolgs-Signal an Erfolgs-Signal” reiht, wirft damit eher Fragen zur persönlichen Souveränität auf. Viele Menschen empfinden dies als pure Angeberei und wenden sich ab.
    Auch, wenn Luxus in München anders gemessen wird als in Castrop-Rauxel: Irgendwo zwischen Goldkettchen und Chronographen der gehobenen Kategorie ist Ihr richtiges Maß gelagert.Gibt es öfters Momente, in denen Sie schweigend  länger gemustert werden? Wo und wann finden diese statt?

„Nichts ist so haltbar wie das Provisorium“ Die Gefahr der Gewöhnung

Unterhaltungen mit Technikern sind immer etwas besonderes. Kann man doch da viele Dinge im Schnell-Verfahren begreifen, die ansonsten Gegenstand umfangreicher Abwägungen wären.
So auch o.g. Satz: „Nichts ist so haltbar wie das Provisorium“.
Ich habe mich im persönlichen Leben und Umfeld umgesehen: Stimmt!
Den Pulli, den man „nur mal für zwischendurch“ gekauft hat, den Platz in der Garage, der „vorübergehend“ mit dem Kram aus dem letzten Haus belegt wurde: Der erste ein ungeliebter, aber treuer Begleiter, der zweite ein – nun ja, nennen wir es mal elegant „modernes Kunstwerk“.
Die Alltags-Routine bringt es mit sich, dass wir diese Dinge dann ins Gewohnheitsmuster übernehmen und nicht mehr wach gestalten. „Ist halt so.“ Genau. Und deshalb bleibt‘s auch so.
Übertragen auf den Business Dresscode bedeutet das: Es ist durchaus sinnvoll, mit einer gesunden Härte gegen sich selbst ab und zu mal den Kram „durchzuklamüsern“. Auf treue, aber ungeliebte Begleiter. Auf Provisorien.
„Der größte Feind vom Besten ist nicht das Schlechteste, sondern das Zweitbeste“ lehrt uns eine Volksweisheit. Sie haben persönliches Format. Sie haben ein Ziel. Kleiden Sie sich standesgemäß!

Sie interessieren sich dafür, wie Sie mithilfe des Business Dresscode Ihre Erfolge schneller realisieren können? Rufen Sie mich an oder mailen Sie mir einfach:

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