Die Zukunft? Drei wenig bekannte Faktoren bestimmen Ihr „Morgen”

Wie die unauffälligen Faktoren sich auf Ihre Zukunft auswirken
Die Zukunft wird mit jeder Entscheidung zementiert. Mit einer belastbaren Zukunftsprognose und einem vorausschauenden Auftreten gestalten Sie Ihre Zukunft mit einer größeren Sicherheit als andere.

Wie wollen Sie morgen leben? Wie wollen Sie arbeiten? Haben Sie eine klare Vorstellung davon, wie Ihre Beziehungen aussehen sollen? Die letzten zwei Jahre haben uns vor Augen geführt, dass die Zukunft sich schnell nähert – teilweise „über Nacht“.

Wie gut, wenn sie nicht als trübe Vorhersage am Horizont auftaucht. Wir haben die Möglichkeit, die Zukunft zu gestalten – auf der Basis seriöser wissenschaftlicher Erkenntnisse und fernab von aufmerksamkeitsheischenden Geschwurbel.

Erfahren Sie in den nächsten 10 Minuten, welche oft unbekannten Faktoren das Ergebnis Ihrer Arbeit beeinflussen – und wie Sie den Prozess steuern können.

Noise


Als „Noise“ wird die Einwirkung bezeichnet, die eine Entscheidungsfindung verzerrt und negativ beeinflusst. Wollte man den Begriff „Noise“ ins Amerikanische übersetzen, wäre er wohl mit „the buzz in the atmosphere“ umschrieben.


Daniel Kahnemann umschreibt dieses Phänomen so:

„Der menschliche Intellekt ist wie jedes Messinstrument unvollkommen. Die Resultate seiner Urteilsfindung sind sowohl verzerrt als auch verrauscht.“


Die Verzerrung in der Entscheidungsfindung mag schon soweit Teil der Kultur geworden sein, dass sie vielen als selbstverständlich gilt. Vielleicht ist sie sogar mit einer Art Beweisführung durch bestimmte Faktoren untermauert. Sicherlich ist sie oft nicht bewusst – und dennoch birgt sie für die Zukunft Risiken in sich.

„Noise“ birgt in sich den Keim der emotionalen Verhärtung: Während die Akteure, also die Entscheider, sich selten bewusst darüber sind, wie weit sie bei ihren Entscheidungen diesen Einflüssen unterliegen, beobachten die Betroffenen dieses Phänomen doch sehr genau. Sie interpretieren es. Und sie debattieren es in der Business – Variante des Stammtisches: Der Whatsapp – Gruppe.

Noise trägt zur Verschlechterung der Zukunft in einem Unternehmen, einer Gesellschaft oder Organisation bei. Eine seiner Auswirkungen besteht  oft darin, dass die Leitung als ungerecht empfunden wird:  weil in einem Fall so, im anderen wieder anders entschieden wird. „Günstlingskultur“ ist dann zum Beispiel so ein Wort, welches sehr schnell die Runde macht, „Unberechenbarkeit“ ein anderes.

Natürlich hat dies auch eine Ursache: Wenig ist so belastend wie die Ungewissheit, die aus einer Unberechenbarkeit her entsteht. Wer direkt betroffen ist, durchlebt den Vertrauensverlust irgendwann auch oft körperlich – mal ganz abgesehen vom psychischen Stress.

Dies führt in manchen Fällen zur inneren Kündigung. Außerdem führt es zu erhöhten Kosten. Jemand, der sich ungerecht behandelt fühlt, nimmt sehr schnell eine innere Verweigerungshaltung ein. Vielleicht ist diese gut versteckt – dennoch produziert sie Verluste.

Ein anderer Ausdruck von „Noise“ ist im Mangel an Strategie zu suchen: Wird mal mit enormem Druck nur die hohe Stückzahl als Ziel ausgegeben und andermal nur die Qualität, führt das eher zur Verwirrung als zum Aufbau stabiler Ergebnisse. Der Volksmund hat eine Erkenntnis dazu:

 

„Hin und her macht Taschen leer“

Natürlich ist es wichtig, sowohl die Zeit als auch die Qualität im Auge zu behalten und Anpassungen vorzunehmen. Es besteht allerdings ein großer Unterschied zwischen einem klar kommunizierten Ziel und einem chaotischen hin und her, welches unter irrsinnigem, nicht enden wollenden Druck abgearbeitet werden muss.
Wird das Gesamtziel nicht klar erkannt, sondern als kopfloses Gehetze auf Kosten der anderen erlebt, geht der innere Schulterschluss schnell verloren.

Ein häufiger Grund hierfür ist eben dieses Getöse, welches die Klarheit raubt und für schlechtere Entscheidungen sorgt. Eine herausragende Beschreibung für dieses Phänomen, welches vom eigentlichen Kern einer Sache abzieht, liefert der französische Autor Régis Debray. In seinem Buch „Jenseits der Bilder“ (1)  beschreibt er den Lärm, der in der Wahrnehmung eines chinesischen Kaisers herrscht:

„Eines Tages bat ein chinesischer Kaiser seinen ersten Hofmaler, den Wasserfall, den er als Fresko an die Palastmauer gemalt hatte, wieder zu entfernen, weil ihn das Rauschen des Wassers vom Schlafen abhielt.“

 

So unterstützen Sie die Vermeidung von Noise:

  • Ein Hoch auf die „Nervensäge“

    „Das System stimmt nicht mehr.“
    So lautet in Kurzfassung die Botschaft des Provokateurs. Sein Motiv ist dabei oft wohlwollend: Die Wahrheit in ungeschminkter Fassung bringt die Menschen am weitesten, so seine Überzeugung. Und die lebt der Provokateur mit großer Passion aus.Dabei ist es nicht die Botschaft selbst, die ihn auf Ablehnung stoßen lässt. Vielmehr ist es oft der Zeitpunkt. Der „Prophet des Untergangs“ – so nehmen ihn die meisten wahr – taucht auf, wenn alles endlich mal so richtig schön läuft und man sich auf dem Erreichten ausruht.Da die meisten von uns an diesem Punkt nicht automatisch für Infragestellungen offen sind, stellen wir dieses Reden dann auch schnell ab. Weil viele den Warner für unverletzlich halten, lebt dieser Mensch dann auch oft mit subtilen Einschüchterungsmethoden und Ausgrenzungen.Schade: Besitzt jemand die innere Größe, sich durch solche Äußerungen infrage stellen zu lassen, kann sie viele Entscheidungen einfach durch Zuhören und “Auf-sich-wirken-lassen” verbessern..Handlungsempfehlung: Vielleicht treibt Ihr Gesprächspartner Sie manchmal zum Äußersten. Es gibt jedoch einen deutlichen Unterschied zwischen “Meckerern”, “Bedenkenträgern” und Provokateuren: Die Worte des Provokateurs zielen präzise auf neuralgische Punkte im System ab.
  • Der Blick in die Augen – eine vergessene Kunst?Wissen Sie, woher das Wort „Ansehen“ kommt? Es kommt daher, dass wir Personen nach ihrer Wichtigkeit ansehen. So ist es vollkommen einfach, das höchstrangige Mitglied einer Gruppe ausfindig zu machen – egal ob „graue Eminenz“ oder offizieller Vorgesetzter. Beobachten Sie einfach, wer von allen am meisten angeschaut wird: Diese Person ist es.Folgerichtig ist auch jemand, der so gut wie gar nicht angeschaut wird, nicht wichtig für uns. Und weil unsere innere Sensorik diese Dinge konstant auswertet, deshalb geht auch die innere Verbindung teilweise verloren. Wie schade: Die Dialoge verlieren das Persönliche, das Zugewandte. Wo zu viel Triviales herrscht, geht jedoch die scharfe Wahrnehmung füreinander verloren. Es entsteht mehr „Noise“.Hieran leidet auch die schlagkräftige Entwicklung einer Zukunft, die wirklich einen lebenswerten Raum für uns bietet. Einfach, weil wir uns nicht mehr ansehen und uns in der Folge auch nicht mehr zuhören beim Reden.

    Extra-Tipp: Das Blickverhalten ist in den verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich zu bewerten. Während in der deutschen, ja der west-europäischen und anglikanischen Kultur ein direkter Blickkontakt mit Offenheit und Ehrlichkeit assoziiert wird, gilt er in einigen Ländern als unangemessen bis provokativ.

  • Personalisieren und erweitern Sie Ihren WortschatzFahren Sie auch jeden Morgen die gleiche Strecke zur Arbeit? Oder nehmen Sie die gleichen Abläufe im Home Office vor? Sicherlich realisieren Sie schon gar nicht mehr bewusst, welche Schritte jetzt anstehen – Sie tun sie unbewusst, oder? Genauso geht es uns mit dem Reden: Wenn wir wissen, was kommt, schalten wir ab. Neue Worte dagegen schärfen unsere gedankliche Ausrichtung und können auch die anderen um uns her inspirieren.

Der Anpassungsquotient

Neben der gedanklichen und emotionalen Intelligenz entdecken wir seit einiger Zeit den Intelligenz – Quotienten um die Anpassungsfähigkeit her. Er bestimmt, wie gut und schnell ich mit optimalen Verhaltensweisen auf eine neue Umgebung oder neue Bedingungen reagiere.

Der Anpassungsquotient ist zum führenden Merkmal für die Fähigkeit geworden, in einem sich rasant ändernden Umfeld zu überleben und zu gestalten.

Wichtig dabei sind natürlich auch die sozialen Formen: Welche Werte bewegen die Leute um mich her? Welche Reizworte gibt es? Und wie gehe ich damit um?

Welchen Wert bringe ich mit an den Tisch? Einer meiner Seminar – Teilnehmer formulierte es einmal so: „Ich will, dass die Leute, mit denen ich zu tun habe, „Skin in the game“ haben. Die sollen wirklich etwas beisteuern und nicht nur „da“ sein.“

Hier ist dann sicherlich ein Teil unserer Kultur angesprochen: Die Fähigkeit, in möglichst vielen Kreisen und Clubs dabei zu sein, ohne sich persönlich ganz zu engagieren wird kritisch beäugt.

Anders formuliert:

„Mach es so, dass die Leute dich vermissen. Lass sie so Dinge sagen wie „Wenn XY hier gewesen wäre, wäre das nicht passiert.“

Wenn Sie Aussagen hören wie „Ich musste sofort an Dich denken“ oder „Wenn Du dagewesen wärst, hättest du das und das gesagt“ sind ein gutes Zeichen: Dann sind Sie präsent, auch wenn Sie abwesend sind und werden von den anderen als Bereicherung wahrgenommen.

Der Anpassungsquotient lässt sich trainieren. Er funktioniert ein Stück weit wie ein Muskel.

Selbst-Check:

Welche Worte habe ich in den letzten Monaten neu in meinen Sprachgebrauch aufgenommen?
Wo habe ich mein Reden und Verhalten bewusst umgestellt auf Menschen, die jetzt etwas anderes brauchen?
Von was habe ich mich bewusst getrennt?

Unsere Zukunft wird lebenswert durch das, was wir bereit sind, hinter uns zu lassen.

Beispiel:

Im Gegensatz zu früher leben wir in einer „Ein-Wort-Gesellschaft“.
Wie erkläre ich meinen Mehrwert für andere mit einem Wort?

Meinungsgebunden oder fragend

Ich weiß nicht, wie Sie auf notwendige Veränderungen aufmerksam werden, aber bei mir sind es mitunter einzelne Sätze, die mich wirklich weiter bringen. Und einer dieser Sätze lautete: „Das ist die Vision einer jungen Person.“

Es hat mich sehr ins Nachdenken gebracht. In der Folge waren auch die Beobachtungen, die ich gemacht habe, sehr viel präziser als vorher:

Vorgefasste Meinungen können funktionieren wie eine Mauer. Wer schon weiß, wie alles läuft und wer wie genau einzuschätzen ist, geht nicht mehr in ein aufregendes Abenteuer.
Vorbelastet mit der eigenen – oft durch negative Erfahrungen belasteten – Erwartungshaltung isoliert diese Persönlichkeit sich selbst.

Dies kennzeichnet besonders einen Graben zwischen den Generationen, der so alt ist wie Methusalem:

“Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.”

Sokrates

Ich weiß, dass doch einige Führungskräfte zu kämpfen haben mit der Gefahr bei kununu, & Co. eine negative Bewertung zu bekommen, wenn sie ihren Auszubildenden eine Korrektur bzw. Lernmöglichkeit mit auf den Weg geben. Ich möchte keineswegs leichtfertig klingen, weil ich weiß, wie hart manche Branchen überhaupt um Mitarbeiter kämpfen müssen.

Auch die Frage des Geldes spielt natürlich eine Rolle: Nicht jeder kann den Azubis einen Smart vor die Tür stellen oder ein Lifestyle – Gadget wie zum Beispiel ein Handy finanzieren.
Eines habe ich allerdings immer wieder gesehen: Jeder Mensch fühlt sich dort angezogen, wo er sich gesehen und ernstgenommen fühlt.

Ich sehe, dass die Zukunft dort Zug um Zug gebaut wird, wo unterschiedliche Meinungen miteinander in Harmonie bewegen können. Vielleicht ist das Beispiel des Restaurants „El Bulli“ ein Anhaltspunkt:

5 x in Folge „Das beste Restaurant der Welt“ – durch gute Kommunikation?

„El Bulli“, welches als einfaches Restaurant für die Einheimischen gestartet war, wurde fünf mal in Folge zum besten Restaurant der Welt gekürt. Der Chef, Ferran Adria, führte dieses Unternehmen zu Weltruhm und bewirkte, dass der internationale Jetset jahrelang auf einen Tisch wartete, bevor es ans „Fine Dining“ ging.

Diese gloriose Zukunft hat sich das Unternehmen über Jahre hinweg erarbeitet. Eines der Geheimnisse für die anhaltende Kreativität bestand in der Rolle, die auch den jungen Leuten von Anfang an zugestanden wurde. Ihre Ideen wurden in den Meetings ebenso gehört, wie die der älteren, erfahrenen Mitarbeiter.

Es gelang Ferran Adria, in dieser Welt des gemeinsamen Arbeitens und der Wertschätzung, einen gemeinsamen Nenner zu schaffen.

Sicherlich ist das heute nicht mehr ganz so einfach. Ich glaube jedoch, dass in der Position des Lernenden möglich ist. Ein wesentlicher Faktor ist hierbei die Kunst, Fragen zu stellen. Sie dominiert unsere Zeit und zählt sicherlich zu den ganz großen zeitgeistlichen Änderungen.

Wissen ist auf Knopfdruck erhältlich. Die Fähigkeit jedoch, die richtigen Fragen zu stellen, ist eine Fähigkeit, die so einen gemeinsamen Konsens schafft. Außerdem arbeitet diese Fähigkeit dem Prinzip der Augenhöhe zu, welches als Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit an vielen Stellen gilt.

Hier empfehle ich Ihnen das Buch „Die Kunst des klugen Fragens“ von Warren Berger.
HIer kommen die Stars der „Frageszene“ zu Wort. Sie haben ihren festen Platz in der Riege der Experten für Zukunft und Kommunikations – Kultur.

Fragen, nicht mehr Wissen sind das Vehikel in eine lebenswerte gemeinsame Zukunft. Meine Nachforschungen hierzu haben ergeben, dass die Kunst, in die Position des Fragenden zu kommen, zu einem Miteinander des Lernens und der Gewinne führen kann.
Pures Wissen dagegen wird mitunter als Voreingenommenheit erlebt, die genau das verhindert, was eigentlich geschaffen werden soll: Eine hohe Lebensqualität in einer gemeinsamen Zukunft.

Der Umgang mit dem Unbekannten

Unsere Zukunft hängt von unserer Fähigkeit ab, mit dem Unbekannten umzugehen. Vielleicht klingt das für Sie jetzt nach einer Trivialität?  In unserer Zeit der rasenden Veränderungsgeschwindigkeit glaube ich allerdings, dass jeder herausgefordert ist, als „Rulebreaker“ (Regelbrecher) zu denken und zu handeln.

Ein „Rulebreaker“ ist jemand, der ein System bis zu einem bestimmten Punkt gemeistert hat und jetzt die geltenden Regeln aufbricht, um etwas besseres zu schaffen. Wie hat die Künstlerin Margret Oppenheimer einmal gesagt?

„Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen.“

Hier formiert sich oft Widerstand. Je nach Art der Erfindung und des sozialen Kontextes kommt es zu massiven Angriffen. Wer sich „erdreistet“, das bisherige System durch eine Neuerung infrage zu stellen, bekommt es meistens mit den Beharrungskräften zu tun.

Da bei einer neuen Entwicklung das Ergebnis erst die Qualität beweisen muss (und welches System funktioniert schon von Anfang an reibungslos?) gibt es drei Spannungsfelder, die für schlaflose Nächte sorgen können:

Die Funktionalität muss sich vor den Augen aller beweisen.

Die soziale Isolation kann schmerzhaft sein.

Die finanziellen Herausforderungen können existenzentscheidend sein.

Handlungsempfehlung: So behalten Sie Ihre Souveränität

In vielen Fällen ist es nicht die Anspannung selbst, sondern der zeitliche Faktor, der uns zusetzt. Es ist das innere Gefühl, dass kein Ende in Sicht ist.

Setzen Sie sich deshalb schon im Vorfeld Meilensteine, die die nächste Phase oder Handlung einleiten. Wenn Sie wissen, dass jetzt vielleicht zwei „ungemütliche Wochen“ kommen, aber an diesem Tag die Entscheidung fallen muss, entsteht Stabilität bzw. Souveränität.

Dies bedingt, dass Sie nicht nur eine Handlung planen, sondern ein sequenzielles Handeln vor Augen haben, gleich einem Schachspieler. „Wenn die Bank bis dahin nicht die Zusage zur Finanzierung gegeben hat, steht dieser Schritt an, dann werden wir das und das tun.“ Oder „nach einer Woche startet Stufe II des Projektes, dann kommen diese Faktoren zum tragen.”

Souveränität bedeutet, die größtmögliche sinnvolle Kontrolle in einer Situation zu haben.

Die Vorbereitung ist die Grundlage für den Vorsprung

Eine weitere Komponente, die ich hier sehe, ist die Vorbereitung.
Ich erlebe häufig, dass ein innerer Widerwille gegen eine umfangreiche Vorbereitung da ist.
Und genauso häufig sehe ich, dass die Vorbereitung „im stillen Kämmerlein“ der Grundstein ist für Verhandlungserfolg – und für das gewünschte Ergebnis in der Zukunft.

„Der Zufall belohnt den vorbereiteten Geist.“

Louis Pasteur

  1. Sammeln Sie Informationen über die Persönlichkeiten, die mit Ihnen am Tisch sitzen werden.
  2. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Optionen, die zu Ihren Aussagen bestehen.
  3. Gehen Sie in Gedanken das Meeting, die Verhandlung oder die Präsentation durch.

Wer wird wie reagieren, Ihnen was entgegen halten?
Was könnte dadurch passieren?

Welchen Alternativ – Vorschlag haben Sie?
Wo ziehen Sie eine Grenze und wie reagieren Sie auf Provokationen und gezielte Demütigungen?

Wenn Sie sich ganz konkret z.B. eine Stunde Zeit pro Tag setzen, um ein wichtiges Meeting gedanklich durchzugehen, werden Sie im Meeting ruhiger und souveräner auftreten. Sie werden an vielen Stellen immun gegen den Überraschungsangriff oder fiese Manipulationsmethoden.

Das vorherige Durchleben von herausfordernden Situationen führt – richtig angewandt – zur gewünschten Souveränität.

Kontakt: 
Patrizia Becker
Mail: info@erfolgmitstil.de
Fon: 0049 175 2245146

„Noise“ ist das neueste Werk von Daniel Kahnemann. Daniel Kahnemann ist Nobel – Preisträger.
Es ist bei jedem Buchhändler zu finden, der anspruchsvolle Literatur verkauft.

  • Régis Debray ist der rhetorische Kopf hinter Che Guevara und Francois Mitterand.
    Er hat eine herausragende Schreibweise, seine Beobachtung ist messerscharf und sein Schreibstil erstaunlich poetisch. Der Autor mit der abenteuerlichen Vita gilt als einer der Begründer der Mediologie in Frankreich. In seinem Buch „Jenseits der Bilder“ widmet er sich der Auswirkung der Veränderungen auf unsere Gesellschaft. Seine These umfasst unter anderem die Erkenntnis, dass die Bilder für uns zuerst Magie waren, dann Kunst und jetzt lediglich einen bezifferbaren Wert haben. Eine Art Kapitalanlage eben…