Das perfekte Herrenhemd

Vom Statisten zur besten Nebenrolle
Das perfekte Herrenhemd - eine Wissenschaft für sich? Das perfekte Herrenhemd zeichnet sich durch Tragekomfort und hochwertige Optik gleichermaßen aus.

Ein perfektes Herrenhemd zu finden scheint alles andere als einfach: Es beginnt damit, dass die meisten Hemden irgendwann „hinten aus der Hose hängen“.
Dann kratzt der Kragen oder der harte Steg an selbigem „bringt einen fast um“.

Ein passendes Hemd trägt wesentlich zu Ihrer Lebensqualität bei – und zum perfekten Sitz Ihres Anzugs….
Doch wie bei so vielen Dingen im Leben ist es auch hier das Bündel der Faktoren, welches zum gewünschten Erfolg führt.

In diesem Artikel erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Fakten, die ein perfektes Herrenhemd ausmachen. Am Ende gibt’s noch einen Überblick: Lohnt es sich für Sie, ein Maßhemd anfertigen zu lassen?

Vom Statisten zur besten Nebenrolle: Das Herrenhemd

Die Post-Krawatten-Ära bringt eine wesentliche Änderung mit sich: Früher galt noch oft die Devise „Krawatte gut, alles gut“. Nicht selten fiel das Herrenhemd da dem Spargedanken anheim. Waren Anzug und Krawatte business-tauglich, rutschte es schnell einmal in die Rolle des Statisten: Zwischen unverzichtbar und weniger wichtig erschien es dann als gesichtslose Staffage.

Wie schade, denn ein gutes Herrenhemd garantiert auch den perfekten Sitz des Anzuges.

Der perfekte Sitz des Anzuges – lebt vom sorgfältig gewählten Herrenhemd

Kennen Sie das Gefühl, wenn sich das Hemd irgendwie am Anzug hoch schiebt, verdreht oder in den Ärmeln aufträgt? Vielleicht hatten Sie auch schon den Eindruck, dass sich das Ganze noch unangenehm gegeneinander reibt und sogar den eigentlich perfekten Sitz Ihres Jacketts verändert?

Beim Herrenhemd macht sich eine gute Passform an vielen Stellen positiv bemerkbar.

Oft liegt dies an einem Herrenhemd, bei welchem die Ärmel zu weit oder zu lang sind. Auch die Passform des Hemdes oder die Qualität des Stoffes spielen eine Rolle.

Das Herrenhemd besticht durch Passform: Der Schlüssel zu einem beeindruckenden Aussehen

Eng anliegend, mit langen Abnähern zur Betonung der sportlichen Silhouette oder legerer für einen Casual Look? Sie sparen viel Zeit, wenn Sie die Bezeichnungen für Ihren Lieblings-Schnitt kennen.
Egal, ob Sie bestellen, im Einzelhandel vor Ort kaufen oder maßanfertigen lassen:
Die Bezeichnung der Passformen ist nahezu standardisiert. Sie lautet:

  • Super Slim – Stark tailliert (X-Slim, Super-Slim-Fit, usw…)
    Dieser Schnitt wirkt dann attraktiv, wenn Sie sehr schlank sind.
    Entscheiden Sie sich für diese Silhouette, sollten Sie sie konsequent bei der Wahl Ihres Jacketts und Anzuges fortsetzen. Auch Ihre Jeans oder Ihre Chino sollte diese Linie fortführen.
  • Slim – Tailliert (Slim Fit,
    Leichter tailliert lautet die Bezeichnung für eine enger anliegende Silhouette.
    Entgegen der ersten Form wirkt sie weitaus weniger martialisch, dabei immer noch sportlich. Die Überlegung gilt dem Komfort: Fühlen Sie sich in einem enger anliegenden Herrenhemd wohl? Wenn Sie diese Form bevorzugen, achten Sie bitte bei der Wahl der Oberkleidung und Hosen konsequent auf diese Silhouette.
  • Classic Fit – Regular Fit Gerade geschnitten …
    Ohne Abnäher, in der Silhouette des Buchstaben „H“ gehalten bietet das gerade geschnittene Herrenhemd die größte Beweglichkeit. Es engt nicht ein, sieht auch zu engen Jeans gut aus und lässt eine große Bewegungsfreiheit zu.
    Empfehlenswert ist es für Herren, die jetzt nicht unbedingt ein Sixpack aus Stahl haben.
    Empfehlenswert ist es auch für diejenigen, die keine super-eng geschnittene Kleidung mögen und keine Lust haben, jederzeit auf den „perfekten Sitz ihrer Klamotten“ zu achten.

Ohne Abnäher, in der Silhouette des Buchstaben „H“ gehalten bietet das gerade geschnittene Herrenhemd die größte Beweglichkeit. Es engt nicht ein, sieht auch zu engen Jeans gut aus und lässt eine große Bewegungsfreiheit zu.
Empfehlenswert ist es für Herren, die jetzt nicht unbedingt ein Sixpack aus Stahl haben.
Empfehlenswert ist es auch für diejenigen, die keine super-eng geschnittene Kleidung mögen und keine Lust haben, jederzeit auf den „perfekten Sitz ihrer Klamotten“ zu achten.

Die Details der Passform

Rückenfalten.
Der perfekte Sitz ist nicht nur eine Frage des Schnittes, sondern betrifft auch unscheinbar anmutende Details. So finden sich stellenweise Rückenfalten oben der hinteren Passe des Hemdes.
Sie ermöglichen eine zusätzliche Bewegungsfreiheit von mehreren Zentimetern.

Auch, wenn sie bei manchen Maßhemden auf Wunsch eingearbeitet werden, geht doch so mancher Schneider davon aus, dass ein Herrenhemd nach Maß diese Option nicht nötig hat.
„Die Bewegungsfreiheit“, so lässt uns der Maßschneider Jesper Ploug wissen, „kann beim Maßhemd auch anders hergestellt werden.“

Das Dreieck am Seitensaum.
Das kleine Dreieck an den unteren Seitensäumen dient ebenfalls einem erhöhten Komfort.
Es ist extra eingearbeitet. Bei einem wirklich guten Hemd ist es durch exakt geführte und gefalzte Nähte gefasst. Sein Stoff ist hochwertig, genau wie der Stoff des gesamten Hemdes.
Teilweise erscheint es in der Farbe des Kragens und der Manschetten: Weiß.

Eine Verlängerung des Rückenteils
Das Problem vieler Träger besteht darin, dass das Herrenhemd aus der Hose rutscht, sobald sie sich setzen. Oder sie gehen in die Hocke und können, sobald sie wieder stehen, ihr Hemd in die Hose zurückstopfen. (Alternativ könnte man das Ganze natürlich auch einfach ignorieren, was manche dann auch tun. Der Peinlichkeit, sich das Hemd mit zwei bis drei zackigen Griffen wieder in die Hose stopfen zu müssen, sind sie dann entgangen. Wohl gefühlt haben sie sich in der Regel nicht wirklich: Meistens haben sie sich nur mangels Alternative an diesen Ablauf gewöhnt.)

In der Regel ist es ein Maßschneider, der die verlängerte Rückenpartie als Extra anbietet. Aber auch in der Konfektion finden sich das Herrenhemd mit dem „Extra“.
Nicht nur „Sitzriesen“ greifen hier gerne zu: Eine abgerundete, verllängerte Rückenpartie bietet einen deutlich erhöhten Komfort. Stellen Sie sich nur vor, Sie müssten sich nie mehr darum kümmern, ob Ihr Hemd auch richtig sitzt….

Der Kragen unterstreicht Ihre Persönlichkeit

Die Form des Kragens unterstreicht beim Herrenhemd maßgeblich Ihre Persönlichkeit. Einige Formen sind eine Frage der Mode, andere zählen zu den Klassikern, die fast überall und zu jeder Tageszeit angemessen sind. (Festivitäten, die einen Smoking erfordern, ausgeschlossen.)

Der Kent-Kragen
Dieser Kragen ist der Klassiker schlechthin.  Er sieht immer gut aus. Zudem erlaubt er die meisten Krawattenknoten, auch etwas ausgefallenere Formen sind beim Kent-Kragen machbar.
So gibt es die verlängerten Kragenschenkel – in ihrer extremen Ausprägung waren sie in den 70-ern en vogue.
Die klassische Variante steht jeder Persönlichkeit, die verlängerten Kragenschenkel lassen bevorzugt die rundlichere Gesichtsform optimal wirken.

Der Haifisch-Kragen
Weitet sich der Abstand der Kragenschenkel zu ihren Spitzen hin extrem, nennt sich das „Haifischkragen“. Der Haifischkragen gibt dem Herrenhemd eine markante Anmutung.
Er lässt außerdem Raum für einen voluminösen Krawattenknoten.
Der Haifischkragen ist in seiner markanten Form eher modischen Schwankungen unterworfen.
Allerdings gibt es einige Herren, die ihn bevorzugen – und damit einfach blendend aussehen!

Der Button-Down-Kragen
Der Button-Down zeichnet sich durch ein Knopfloch an der Kragenscpitze aus. Er wird am Hemdenstoff des Vorderteils selbst festgeknöpft. Die Knöpfe sind kleiner als an der Knopfleiste.
Meistens ist der Button-Down ein Kent-Kragen, besonders im amerikanischen Bereich sieht man ihn auch häufiger mit etwas längeren Schenkeln.

Achtung: Der Button-Down wird hier nicht zum Anzug kombiniert.
Klassisch ist er eine Alternative für Smart Casual oder eben Casual, wo er zur Kombination (Jackett mit Chino, Jeans oder eben auch mal einer Stoffhose kombiniert werden kann. Anders als bei den Amerikanern gilt jedoch im west-europäischen Bereich: Kein Button-Down zur Krawatte!

Der abgerundete Kragen
Die abgerundeten Ecken am Kragen stellen eine Spielart des Kent-Kragens dar.
Sie wirken sehr individuell. Mit einer stilistisch gekonnten Kombination der Kleidung verleihen sie ihrem Träger oder ihrer Trägerin einen Hauch unaufdringliche Exklusivität.

Der Tab-Kragen
Der Tab-Kragen verfügt über einen kleinen Steg, welcher die beiden Kragenschenkel miteinander verbindet. Dieser Steg dient dem besseren Sitz des Hemdes, bzw. dem korrekten Sitz des Kragens um die Krawatte her. Geschlossen wird dieser Steg mit einem kleinen Druckknopf.
Mit der gebundenen Krawatte ist der Steg unsichtbar.

Picadilly-Kragen
D
er Picadilly-Kragen zeichnet sich durch eine Nadel aus, die zwischen den beiden Kragenspitzen verläuft. Diese Nadel wird einseitig durch einen kleinen Schraubverschluss geschlossen.
Sie ist so auch bei gebundener Krawatte sichtbar. Diese Variante zählt zu den trendabhängigeren Varianten – so war der Picadilly-Kragen zum letzten Mal in den 80-ern en vogue.
Selbstverständlich ist eine Persönlichkeit jederzeit unabhängig vom Trend:
Haben Sie noch Karl Lagerfeld vor Augen? Er hat sich dieser Details bedient – und wirkte damit immer souverän. Das war eben das Markenzeichen des Modezaren, der exzentrische Look. Der Look, den eben nicht jeder tragen und trendunabhängig kombinieren kann….

Von oben links nach unten rechts:
Kentkragen, Stehkragen, Smoking-Kragen, moderat abgerundete Ecken, Button-Down-Kragen, runder Kragen sowie eine angedeutete Haifisch-Form.

Die Knopfleiste

Über die Zeit der urbanen professionellen Kleidung hinweg durchlief die Knopfleiste mehrfach eine deutliche Veränderung. Galten offen liegende Knöpfe in den frühen Zeiten als „nicht schicklich für den Herrn von Welt“, zieren sie heute geradezu als Hingucker da Herrenhemd.

Hauptsächlich drei Arten von Knopfleisten finden sich heute im Angebot.

Die einfache Knopfleiste
Diese Leiste wird zwei Mal umgeschlagen und bildet so einen ca. 1,5 Zentimeter starken Stoffstreifen, der die Knopfpartie stabilisiert.

Die verdeckte Knopfleiste
Für den vornehmen Herrn der Gesellschaft war sie ein Must: Die verdeckte Knopfleiste wird durch einen zusätzlich eingearbeiteten Steg unterhalb einer Leiste verdeckt.
Diese Variante gilt heute als festliche Variante – das Smokinghemd zeichnet sich durch die verdeckte Knopfleiste als Must aus.

Die italienische Knopfleiste
Diese sportliche Variante zeichnet sich durch zwei Nähte jenseits der Knopfleiste aus: Je einmal rechts und einmal links verläuft die präzise genähte Naht. Ein Herrenhemd mit italienischer Knopfleiste wirkt auch sehr gut, wenn es zusätzliche Spielereien aufweisen kann wie zum Beispiel kleine Riegel zum Schließen der Brusttasche oder ähnliche Details.

Die Manschette

Die Manschette verleiht dem Herrenhemd in hohem Maß seine Charakteristik.
So ist zum Beispiel eine Manchette, die mit Manschettenknöpfen getragen wird, die exklusive Variante. Sie ist lang, wird in der Mitte nach oben geklappt und kann entweder rund oder eckig sein.

„Sportmanschetten“ heißen beim Herrenhemd die Manschetten, die mit Knöpfen verMeissehen sind. Dabei können sie mit einem oder zwei Knöpfen versehen sein.
Auch hier gibt es verschiedenen Spielarten: Sowohl die klare Lösung mit einer einfachen Ecke als auch abgeschrägte Kanten oder runde Manschetten finden sich im regulären Handel.
Daneben gibt es natürlich auch ausgefallenere Varianten, wie zum Beispiel runde, abgeschrägte oder geschwungene Manschetten.

Von der Einfach-Lösung zum Status-Symbol: Der Knopf

Der Knopf, einst das notwendige Übel beim Herrenhemd, erlebte bereits vor etlichen Jahren eine Renaissance als Statussymbol. Gute Knöpfe sind teuer. Sie bestehen aus Perlmutt, aus Horn (für das sportliche Herrenhemd) oder aus Kunststoff.

Ihre Form ist fast immer gleich – fast. Denn einige Firmen treten „die Flucht nach vorne“ an und verleihen dem einstigen Stiefkind des souveränen Auftrittes einen hohen Status: So zelebriert das Unternehmen Borelli den Knopf regelrecht, indem es ihn zur Miniatur werden lässt – und ihn gleichzeitig erhöht. Der Knopf von Borelli ist fast doppelt so hoch wie ein „gewöhnlicher“ Hemdenknopf. (Sie werden es erraten haben – ähnliches gilt auch für den Preis…. )
Der Hemdenmacher aus Neapel beweist damit, dass Understatement eine Frage winziger Details ist!

“Am Golfschwung zu arbeiten ist
wie ein Hemd zu bügeln. Kaum hat man eine Seite fertig, ist die andere Seite wieder voller Knitter.”

Tom Watson

Die Luxus-Marke Burberry greift zu einem etwas offensichtlicheren Mittel – und lässt die Träger ihrer Kleidung damit ebenfalls „gediegen“ rüberkommen: Im Hause Burberry gefertigte Hemden und Blusen tragen teilweise den Schriftzug der Marke in ihre Knöpfe graviert.

Auch die Anordnung der Knopflöcher dient zur Unterscheidung: Fernab der üblichen Garnführung bedient sich der eine oder andere Hemdenmacher einer exklusiven Fadenführung. So entsteht ein äußerst dezentes Alleinstellungsmerkmal, welches bloß bei genauem Hinsehen auffällt.

Selbstverständlich dürfen auch die farblichen Varianten nicht unter den Tisch fallen: Für das sportliche Herrenhemd werden gerne Knöpfe aus Horn verarbeitet. Auch farblich kontrastierende Knöpfe können aus einem einfachen Herrenhemd etwas besonderes machen. In diesem Fall werden sie gerne mit einem Knopfloch oder weiteren verspielten Details in der kontrastierenden Farbe verarbeitet

Der Steg – das verkannte Stilelement

Die Funktion des Kragenstegs beim Herrenhemd wird oft unterschätzt.
Sie dient zum einen dazu, dem Hemd einen eigenen Stil zu geben. (Haben Sie noch die Hemden von Karl Lagerfeld vor Augen? Der extrem hohe Steg war ein wesentliches Markenzeichen seines Auftrittes.)

Oft ist es so, dass der Steg die Schwachstelle des Tragekomforts bildet.
Der Steg besteht aus einer doppelten Stofflage, die von einer Einlage gefestigt und gehalten wird.
Ist die Einlage hart, reibt sie schnell am Hals. Dies kann zu unangenehmen bis schmerzhaften Rötungen führen. Ist die Einlage zu weich, verliert das Herrenhemd an Facon – der Kragen wirkt „schlabberig“. Dann leidet die Optik des Trägers direkt mit, weil seinem Erscheinungsbild ein deutlicher Teil der Spannkraft abhanden kommt.

Eine Lösung kann gefunden werden, wenn das Herrenhemd vor dem Waschen mehrfach gewaschen wird, oder bei einem Masshemd eine etwas weichere Einlage gewählt wird. Allerdings hat die härtere Einlage den Vorteil, dass sie den optimalen Sitz der Krawatte unterstützt. Dies ist bei einer weichen Einlage nicht ganz so gut möglich.

Der Steg verfügt in der Regel über einen Knopf, mit dem er geschlossen werden kann.
Der sogenannte „Vario“-Verschluss bildet dazu eine Alternative: Knopflos lässt er sich variieren. Einige Herren bevorzugen diese Lösung, weil sie ihnen optimale Trageeigenschaften ermöglicht.

Der korrekte Abstand zwischen dem Hals und dem Kragen beträgt eine Finger oder Daumenbreite.
Es handelt sich konkret um einen Spielraum von einem bis zu anderthalb Zentimetern, der hier das Scheuern am Hals oder das Gefühl von Enge verhindern soll.
Am Variokragen scheiden sich die Geister: Die einen behaupten, der fehlende Knopf fällt auf und gilt als Zeichen mangelnder Professionalität, andere schwören „keiner merkt was“.

Entscheiden Sie selbst. In jedem Fall gilt für den professionellen Auftritt, dass man am geschlossenen Knopf des Hemdes (oder am geschlossenen Kragen unter der Krawatte) die Einstellung des Trägers ablesen kann.

Das Material macht den Unterschied

Woher kommen die extremen Preisunterschiede für ein Herrenhemd?
Eine Preisdifferenz zwischen 20 und 200 Euro sollte irgendwie darstellbar sein – oder?
Ist es nur der Name oder die Einkaufsquelle? Oder die Handvoll teurer Perlmuttknöpfe?

Ein wesentlicher Grund für einen höheren Preis liegt im Material. Und der lässt sich sehr einfach erklären: Sicherlich sind Sie auch schon einmal bei brütender Hitze aus Ihrem Auto ausgestiegen, zum Parkautomaten und zurück gelaufen oder haben nur kurz etwas in einem Geschäft geholt. Oder Sie sind aus der U-Bahn ausgestiegen, um das Gleiche zu tun. Ich wiederhole jetzt einfach mal, was mir da so geschildert wird: „Da stehst du nach einer Minute im eigenen Saft und es läuft dir hinten vom Kragen in die Schuhe runter.“ Haben Sie das an einem richtig heißen Tag zwei bis dreimal gemacht, kennen Sie die Qualität Ihres Hemdes sehr gut:
Riecht es unangenehm? Lassen Sich die Schweißränder, die sich da unter dem Arm bilden wieder entfernen? Oder bleibt auch nach der Hemdenwäsche irgendwie etwas im Stoff zurück – und zwar von beidem?

Baumwolle – zwischen Jutetasche und Fast-Seide
Eine sehr gute Baumwolle verfügt über Trageeigenschaften, die diesen Belastungen standhalten. Über etliche Jahre hinweg belohnt Sie ein gutes Herrenhemd nicht nur mit einem erstklassigen Sitz, sondern auch mit einem frischen Look und Duft.

Eine nicht so hochwertige Baumwoll-Qualität speichert jedes Erlebnis ab. Dazu zählt nicht nur die verkleckerte Tomatensauce oder der Rotwein. Dazu zählt auch das Reiben gegen andere Materialien wie zum Beispiel den Stoff Ihrer Jacke. Besonders durch frühzeitige Pilling-Bildung (Diese komischen kleinen Knötchen, die man irgendwie auch nicht mehr weg bekommt.) zeigt ein Herrenhemd, aus welchem Material es gemacht ist…

Die Energie-Bilanz
Ein Herrenhemd von hoher Qualität verzeiht viel. Es bleibt auch nach vielen Wäschen noch weiß und von ansehicher Stoff-Qualität.

Die meisten Hemden sind aus Baumwolle gefertigt. Gute Baumwolle kann die Qualität von Seide annehmen – und ihren Preis. Diese Qualität ist auf den ersten Blick sicht – und spürbar.
Sie ist extrem aufnahmefähig, behält bei einer guten Färbung ihren reinen Farbton sehr lange und gibt der Haut das Gefühl von purem Luxus. (Und dem Geldbeutel auch.)

Die Unterschiede in der Baumwoll-Qualität
Der große Unterschied ergibt sich aus der Länge und Feinheit der Fasern. Je länger und feiner diese sind, um so besser und glänzender ist die Baumwolle. Kurzstapelige Fasern dagegen sind

Generell ist es bei der Baumwolle fast wie beim Wein: Es gibt besondere Anbaugebiete, wie zum Beispiel Ägypten.
Ägyptische Baumwolle genießt von jeher einen besonderen Ruf. In jedem Fall erwähnenswert ist auch die Pima-Baumwolle.

Wie bei allen anderen Stoffen ist es auch bei der Baumwolle das Gewicht der BAumwolle, welches Auskunft über die Qualität des Hemdes gibt. Es kommt zustande durch die Fadenzahl pro Quadratzentimeter.
Der Profi schaut mit einer Fadenlupe genau, wie viele Fäden sich hier befinden.

Leinen – edel und robust

Ein Herrenhemd aus Leinen genießt mittlerweile den Status eines gepflegten Casual- oder Smart Casual-Looks. Früher wurde dieser Stoff auch aufgrund seiner Robustheit für Arbeitskleidung bevorzugt. Dann hatte er natürlich nicht diese weiße Farbe, sondern war eher ungebleicht.

Leinen ist ein typischer Stoff für den Sommer, da es aufgrund seiner kühlenden Eigenschaft sehr hautfreundlich ist. Die etwas unregelmäßige Struktur passt gut zu Jeans, zu Jeans, zu Jankern oder zu Jacketts, die aus Leinen, Leder oder einem stärker strukturierten Material bestehen.

Leinen ist in verschiedenen strukturellen Abstufungen erhältlich.
Wie bei der Baumwolle auch, spielt hier die Länge der Faser eine Rolle: Je länger die Faser, desto besser das Material.

Seide – erkennbar am „Schrei“ – und am Geruch, wenn’s brennt

Seide gilt als das edelste der Materialien für ein Herrenhemd.
Die Seidenraupe produziert Fäden, deren Qualität ebenfalls verschiedenen Abstufungen unterliegt.
Die Seide wird gewogen, gute Qualitäten erkennt man am hohen Gewicht.

Seide ist ein äußerst pflegeaufwändiges Material. Jeder Tropfen Flüssigkeit produziert sofort einen kleinen Fleck, der sich nicht unbedingt immer sehr leicht wieder entfernen lässt.
In den Business-Alltag gehört Seide nicht, zumindest nicht in einem „normalen“ Umfeld im produzierenden Gewerbe, im Automotive- oder Finanzbereich. Im Bereich der Kunst oder der Mode gelten andere Bedingungen: Dort kann es durchaus angemessen wirken.

Häufig tritt die Frage auf „ist das Seide – oder sieht das nur so aus?“
Seide erkennen Sie am „Schrei“. Dies ist ein leise knirschendes Geräusch, welches beim Zusammendrücken des Materials zwischen den Fingern entsteht. Haben Sie Schwierigkeiten, diesen „Schrei“ klar zu hören? Es gibt noch eine Methode – von der ich Ihnen im Geschäft aber abrate:
Seide riecht, wenn man sie leicht anbrennt, nach verbrannter Milch. Eine Kopie kann das nicht….

Noch ein allgemeiner Hinweis zur Qualität

Generell lässt sich sagen, dass ein Herrenhemd mit sehr guter Qualität aus einem Stoff besteht, welcher eine hohe Anzahl von Fäden pro Quadratzentimeter aufweist.
Ein Hemd von geringerer Qualität offenbart sich in der geringen Fadendichte.

Auch ist die Anzahl der Nähstiche pro Quadratzentimeter ein Hinweis auf die Qualität: Ein gutes Herrenhemd weist mindestens acht Stiche pro Zentimeter auf. Ein Hemd von geringer Qualität offenbart sich durch Riesenstiche. Damit spart der Hersteller natürlich Zeit und Material.

Das Herrenhemd zwischen Reinweiß und Pistaziengrün…

Die klassische Farbe eines Herrenhemdes ist nach wie vor Weiß. Daneben hat sich in den letzten Jahren Blau als „das neue Weiß“ eingebürgert. Zu vielen Anlässen ist so nun auch das blaue Hemd eine Alternative, in jedem Fall gilt es als salonfähig für den Business-Alltag im Office, zu den üblichen Terminen.

Die Farbe trägt deutlich zu einem guten Stil bei: Ob sie passend oder unpassend ist, entscheidet sich anhand Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Position und des Anlasses.

Sportliche Varianten wie Streifen, Karos oder Fil-A-Fil-Varianten (Musterung in der Web-Struktur, geprägt durch die einzelnen Fäden) können auch zum gelungenen Auftritt beitragen. Für Herren, die Abwechslung in ihrer Garderobe bevorzugen, sind diese Musterungen eine willkommene Abwechslung.

Die Farbe der Kleidung hat natürlich sehr viel mit dem Kulturkreis zu tun: Auf Hawaii ist es absolut legitim, im berühmten „Hawaii-Hemd“ auch Business-Termine wahrzunehmen. In unseren westlichen Breitengeraden sind für das formelle Business die Farben Weiß und Blau vorherrschend. Mode, IT und Kunst bilden stets eine Ausnahme, wobei die CEOs dieser Unternehmen bereits eher gehalten sind, sich  auch an dem formellen Look zu orientieren.

Eis- und Gewürz-Farben wie Vanille-Gelb, Pistaziengrün, Rost-Rot und Muskat-Braun sind besonders in den oberen Positionen eher selten zu sehen.

Die Qualität der Färbung

Bei einem guten Herrenhemd entsteht die Qualität nicht allein durch das Material: Auch die Farbqualität spielt eine bedeutende Rolle.
Gute Farbpigmente zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei Lichteinwirkung nicht sofort verblassen.
Eine Farbe dieser Qualität ist natürlich teurer als eine Farbe, die schnell „ausblutet“.
Lichteinwirkung und der Waschvorgang zählen zu den farbmindernden Einwirkungen auf so einen Stoff.

So ist ein höherer Preis bei einem Hemd guter Qualität auch durch die Haltbarkeit einer schönen Farbe zu erklären. Leider lässt sich dies beim Kauf nur sehr schwer erkennen, eine schlechte Farbe erzeugt jedoch oft einen billigen, unangenehmen Geruch.

Die meisten Stoffe werden auf dem Ballen gefärbt, womit der bereits gewebte Stoff gemeint ist.
Einige Stoffe werden bereits beim Faden gefärbt. Dies lässt eine intensivere Farbwirkung entstehen. Zudem wirkt dieser Stoff auf der Rückseite ebenso wie auf der Vorderseite.

Dos and dont’s beim Herrenhemd

  • Ein Kurzarmhemd gehört keinesfalls in den Business-Alltag.
  • Der Hemdkragen sollte einen Zentimeter unter dem Kragen herausschauen.
  • Die Manschetten sollten einen bis anderthalb Zentimeter under dem Ärmel des Anzuges heraus schauen.

Die fiesen Tricks – leider auch beim Herrenhemd…

Der Profi schaut übrigens nicht mit dem bloßem Auge, sondern mit einer Fadenlupe genau hin: Weiß er doch um die fiesen Tricks, die den Eindruck von Hochwertigkeit vortäuschen können…
So existiert zum Beispiel die Möglichkeit, einen Stoff zu „kalandern“.

Kalandern bedeutet, dass der Stoff zwischen zwei Walzen durchläuft – und gleichzeitig durch ein Bad mit Lauge. Diese Behandlung hat zum Ziel, die Fäden nachhaltig platt drücken zu lassen.
Und dieses wiederum bewirkt, dass sie von oben betrachtet nach sehr viel mehr aussehen, als sie eigentlich sind. Sie erkennen den Unterschied eigentlich nur wirklich gut, wenn Sie den Stoff von Ihrem Herrenhemd von der Seite aus betrachten: Sind die Fäden dort sehr viel dünner als von oben betrachtet, können Sie von einem kalanderten Stoff ausgehen.
Selbstverständlich funktioniert diese Methode auch für Wolle….

Diese Methode ist häufig die Ursache dafür, dass Ihre Kleidungsstücke einen etwas „lappigen“ Charakter annehmen, wenn Sie aus der Reinigung kommen, oder aus der Waschmaschine.

Die Weißnäherin

Was klingt wie der Titel eines Romans ist in Wirklichkeit eine Berufsbezeichnung.
Der Beruf der Weißnäherin ist eng mit der Tradition des Herrenhemdes verbunden.
Die Weißnäherin fertigte alles, was mit weißem Garn verarbeitet wurde.

Feine Tischwäsche, Bettwäsche, die Bluse der Dame, aber auch das Herrenhemd zählten zu ihren klassischen Aufgabengebieten.

Der Lifecycle-Value beim Herrenhemd

Tatsächlich lässt sich der Lebenszyklus Ihres Hemdes deutlich verlängern: Angenommen, Sie lassen sich ein Herrenhemd „auf den Leib schneidern“: Bestellen Sie den Kragen und die Manschetten doppelt!

Diese Teile werden als erstes durch das Abstoßen der Kanten beschädigt.
Während die Vorder- und Rückenfront von Ihrem Herrenhemd durchaus noch gut aussehen, lassen die Manschetten und der Kragen die Optik Ihres Hemdes deutlich leiden.

In kurzer Zeit kann der Schneider durch das Auswechseln dieser Teile Ihr Herrenhemd wieder wie neu aussehen lassen. Aber Achtung: Oft wäscht sich die Farbe aus dem Stoff etwas heraus.
Hier gehen die Empfehlungen in zwei Richtungen. Die einen empfehlen, Hemdkrägen und Manschetten stets mit den Hemden zu waschen. Die anderen greifen lieber vorab zu einer weißen Manschette und zu einem weißen Kragen. Dies mag eine Frage der Vorlieben und der Mode sein. Entscheiden Sie selbst.

Das Herrenhemd nach Maß – sinnvolle Investition oder rausgeschmissenes Geld?

Das Herrenhemd nach Maß erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance.
Galt über lange Jahre lediglich der Maßanzug dieser Investition würdig, so ist das Herrenhemd verstärkt ins Augenmerk qualitätsbewusster Kunden und auch vieler Schneider geraten.

Um zu entscheiden, ob sich eine Anschaffung für Sie bezahlt macht (und hier spreche ich durchaus auch von der Zeit, die Sie anfänglich in den Prozess investieren), sollten Sie folgende Punkte durchdenken:

  • Wieviel Zeit investieren Sie in die Suche nach einem Herrenhemd?
  • Haben Sie oft mit mangelnder Passform wie zum Beispiel zu langen oder zu kurzen Armen zu kämpfen?
  • Möchten Sie ab und zu mal was Neues und finden einfach nichts, was Ihnen gefällt?
  • Geht Ihnen die „Rennerei“ in Geschäften und Kaufhäusern auf die Nerven?
  • Möchten Sie Ihre Eigen-PR durch ein abgrenzendes äußeres Merkmal unterstützen?

Wenn Sie drei dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, sollten Sie sich überlegen, ob ein maßgeschneidertes Herrenhemd für Sie vielleicht eine Alternative darstellt. Vielleicht mögen Sie es einfach mal mit dem absoluten Allrounder, einem weißen Herrenhemd versuchen? Schließlich bietet es Ihnen viele Möglichkeiten für Kombinationen – außerdem ist es zeitlos.

Ein weißes Herrenhemd bietet Ihnen eine unglaublich hohe Zahl an Kombinationsmöglichkeiten.

Wie gesagt, ist die Maßschneiderei beim Herrenhemd nicht zuerst eine Frage des Geldes, sondern auch der Zeit und der Einkaufsquelle. Zwischen dem Internet-Schneider und der reinen Maßanfertigung ist hier alles zu finden:


  • Messen, bestellen, warten: Der Internet-Schneider (aus Asien)
    Irgendwo in Asien hockt er, der Arbeiter, der Ihr Herrenhemd schneidern möchte.
    Geben Sie ihm so ungefähr zwei bis vier Wochen Zeit – und zack! Erhalten Sie das, was Sie selbst messen und er dann schneidern konnte. Das kann gutgehen….
    Preis: Irgendwo so zwischen gefühlt 20 und 50 Euro für die meisten Angebote.
  • Terminieren, beim Espresso die richtigen Entscheidungen treffen, etwas länger warten: Der Maß-Konfektionär (hier vor Ort)
    Zugegeben, es gibt günstigere Alternativen, Espresso zu trinken. Aber die Stille zwischen den Gesprächen über Hemdenknopf und Baumwollqualität hat doch was.
    Wenn ein Kleidungskauf für Sie mit einer gepflegten Kommunikations-Kultur einher geht, sind Sie hier richtig. Ein guter Maßkonfektionär bietet Ihnen mehr als einen schicken Fetzen am Leib und das Gefühl von Komplizenschaft: Irgendwie, auf geheimnisvolle Art wird er zu Ihrem Zuhause. Wo Sie einfach nur mal so eintrudeln, um zu sehen, ob es etwas Neues gibt – und auch mal wieder rausgehen, ohne etwas zu kaufen.
  • Eine Audienz anberaumen, mit einem Bewahrer des Geheimnisses der Gentlemanlikeness eine äußerst gepflegte Konversation führen. Sich kein bisschen über die astronomische Summe ärgern…

Luxus schreit nicht, er flüstert.Sonst würde er ja auch nicht in die Welt vornehmer Unaufgeregtheit passen, die er nur rein äußerlich und selbstverständlich repräsentiert.
Namen wie Cesare Attolini, das Atelier Antonio Panico, der Hemdenmacher Fabio Borelli, der Krawattenmacher Maurizio Marinella, sie alle repräsentieren die gehobene Welt italienischer Schneiderkunst.

Wie ein Magnet ziehen diese Namen gekrönte Häupter, Staatslenker, Industriekapitäne oder einfach stilverliebte Bewunderer an. Trends sind es nicht, die einen dazu bringen, diese Namen eher andächtig zu flüstern. Es ist das unauslöschliche Feuer einer Tradition, die durch die Größe ihrer Geisteshaltung ihre Wirkung bis heute nicht verfehlt.

Ach so, es ging ja um das perfekte Herrenhemd… Sorry.
Nun, ob Sie eine Qualität für 50 Euro oder eine für 300 Euro bevorzugen, hängt von vielen Faktoren ab.

Vielleicht kann Ihnen ja diese Anleitung eine Entscheidungshilfe geben:
Viele Imageberater sprechen von 10 Prozent des Einkommens, die in die professionelle Garderobe investiert werden sollten.

Ich persönlich würde einfach schauen, dass möglichst viele Stücke der professionellen Garderobe auch für Freizeit-Aktivitäten tauglich sind.
Bezüglich des Herrenhemdes spielt die Qualität der Baumwolle eine große Rolle: Großflächig bedeckt sie während des ganzen Tages Ihre Haut. Da sollte sie eine gute Qualität haben – die Gefahr von Hautreizungen, zum Beispiel im Bereich des Kragens,  ist einfach zu groß. Erfahrungsgemäß fallen die ganz billigen Varianten da unter den Tisch, für ca. 50 Euro können Sie hier eine wirklich taugliche Qualität erwarten.

Waschen, Bügeln oder einfach so tragen – was macht Sinn?

Das bügelfreie Herrenhemd – wie sinnvoll ist dieser Kauf?
Bügelfreie Hemden klingen nach einer wirklich sinnvollen Alternative.
Meiner Ansicht nach ist ein Herrenhemd nie wirklich ganz bügelfrei. Hemden, die nicht gebügelt werden, erhalten meiner Ansicht nach nicht das gleiche Aussehen wie ein ordentlich gebügeltes Hemd. Zudem macht die Anschaffung nur Sinn, wenn Sie eine ganze Maschine damit befüllen können: Die Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“, sprich den ein oder zwei bügelfreien weißen Hemden in einer ganzen Waschladung voll weißer Hemden kostet mehr Zeit als das Bügeln.
Für viele Hemdenträger gilt mittlerweile: Es ist günstiger, den Hemdenservice zu nutzen, als noch selbst zu bügeln.

Fazit: Ein gutes Herrenhemd ist ein Kunstwerk. Es bedarf eines Meisters und sehr viel sorgfältiger Arbeit, um dieses Produkt zu fertigen.
Eine Investition in eine gute Qualität lohnt sich allemal: Ein gutes Herrenhemd belohnt Sie mit optimalem Tragekomfort während Ihres langen Arbeitstages. Es ist hautfreundlich und lässt Sie in jeder Situation gut aussehen.

Investieren Sie in die Wahl Ihrer Hemden am besten genau soviel Zeit und Überlegung wie in die Wahl Ihrer Anzüge: Schließlich tragen Sie sie über viele Stunden! Außerdem hängt der Sitz Ihres Anzuges auch ab von dem richtigen “Darunter”, also Ihrem Herrenhemd. Sollten Sie Krawatte tragen, zählt auch hier: Das Darunter macht das Darüber…

Es ist Ihnen selbstverständlich überlassen, zu welcher Fraktion Sie zählen:
Zu der “Ich-nehm-die-5-weißen-Hemden-aus-dem-Koffer-und-tu-den-anderen-Stapel-mit-5-weißen-Hemden-rein”-Fraktion oder zur “Ich-will-nicht-jeden-Tag-im-gleichen-Hemd-rumlaufen”-Fraktion…

Vielleicht gefällt es Ihnen auch einmal, die Details Ihres Hemdes etwas zu variieren: So können zusätzliche Ansätze am Kragen, an der Knopfleiste oder der Manschette Ihren Stil wirkungsvoll ergänzen.
Oder Sie entscheiden sich für eine unregelmäßige Knopfleiste: Besonders im Smart Casual-Look sieht es klasse aus, wenn zum Beispiel zwei Knöpfe direkt nebeneinander gesetzt sind, mit etwas mehr Abstand zum nächsten Paar.

Ihre Möglichkeiten, Ihre Garderobe individuell zu gestalten, sind gerade bei einem Herrenhemd unbegrenzt. Für jeden Stil gibt es das richtige Herrenhemd. Beweisen Sie Ihren guten Stil mit Details – oder mit schlichter Eleganz und Klasse.

Das perfekte Herrenhemd lässt seinen Träger hervorragend aussehen.

In jedem Fall aber gilt: Das Darunter macht das Darüber.
Auch beim Herrenhemd.

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Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen!

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Das sagen Teilnehmer und Kunden über mein Training:

Claudia Niess, Kaufmännische Leitung und Personal,
STUDIOKURBOS GMBH, Stuttgart

Inhouse-Workshop Business-Knigge für Mitarbeiter und Führungskräfte

Frau Becker beleuchtete das Thema Business-Knigge aus einer ganz anderen und außergewöhnlichen Perspektive fernab von der Standardliteratur. Die Mitarbeiter wurden über das WARUM sehr anschaulich in das Thema eingeführt. Es war ein intensives und aktives Arbeiten in einer angenehmen Atmosphäre. Es gab viele anschauliche Beispiele und praktische Übungen, ohne dass eine Atmosphäre der Prüfung aufkam. Der Workshop, ein schönes Geschenk an die Mitarbeiter und Beitrag des Arbeitgebers zu Ihrer persönlichen Entwicklung – und letztendlich zum Unternehmenserfolg.

Ulrich Welzel, Inhaber Brain!Active® UnternehmerBeratung

“Liebe Frau Becker, das heutige Training hat mir sehr gut gefallen.
Besonders gefallen hat mir, wie Sie die Teilnehmer aktiviert und mitgenommen haben. Der Mix beziehungsweise die Aufteilung aus Präsenztraining und Gruppenarbeit war hervorragend.
Es ist Ihnen gelungen, jeden Teilnehmer mitzunehmen, was im Training spürbar war.
Gerne empfehle ich Sie und Ihr Training weiter.”

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