Richtig kommunizieren, wenn’s eng wird: Das Ding mit Maier

Richtig kommunizieren: Das Ding mit Maier Richtig kommunizieren: Das Ding mit Maier

Richtig kommunizieren, das fühlt sich manchmal an wie Raketentechnik. Das kann an einfach an der Situation liegen, die sich so ergeben hat. Oder an einem Missgeschick. Oder an Typen wie Maier:
Virtuos zelebriert der den Tanz am Rande des Vulkans. Wohin er auch kommt, er ist beliebt. Maier ist die Party – und für das Unternehmen nicht ganz ungefährlich.

Richtig kommunizieren bei Selbstdarstellung

Wie soll man richtig kommunizieren bei jemandem, der alles verkehrt macht, was man nur verkehrt machen kann – und damit so richtig Schwung in die „Veranstaltung“ bringt? Lassen wir drei Möglichkeiten an unserem geistigen Auge vorbeiziehen:

  1. „Herr Maier, das gehört jetzt nicht hier hin.“ Falsch. Ganz falsch. Sie sind von Stund‘ an die Spaßbremse und Maier das Opfer, was einfach nur versucht bisschen Farbe in den tristen Alltag zu bringen.
  2. „Herr Maier, geht das nicht ein bisschen dezenter?“ Mmmmh…. Ja. Tut es. Aber dann macht es keinen Spaß mehr. Wovor haben Sie denn Angst?
  3. „Herr Maier, ich hol uns allen jetzt mal noch etwas zu trinken. Wenn ich dann zurückkomme können wir ja direkt anfangen.“ Können wir. Ja. Zu Maiers Bedingungen. Der hat bis dahin nämlich die Gruppe fest in seiner Hand. Und Sie als eine Art Butler mit dazu. Richtig kommunizieren bedeutet manchmal einfach dabei zu bleiben. Bis der richtige Moment kommt – oder ihn herbeizuführen.

Wie ein Auffahrunfall in Zeitlupe

Maiers Zahlen? Liefern Hochglanz. Nur scheint er nicht verstehen zu wollen, dass es eine Markensprache gibt – von der sich seine Auftritte  – gelinde ausgedrückt – entfernen. Wie können Sie richtig kommunizieren, dass in den Erzählungen der Kunden mehr von  „der Marke“ übrig bleiben sollte als Lachanfälle? Wie lässt sich eine ausgewogenere Beziehung zwischen dem Kunden und dem Unternehmen herbeiführen? Eine, mit der auch der Kommunikations-Virtuose Maier sich wohlfühlt?

  • Maier am Gängelband? Das geht schief.
  • Angenommen, Maier legt viel Wert auf Großzügigkeit, Emotion und Freiheit:
    Kommen Sie ihm hier entgegen. Gestalten Sie mit ihm einen Rahmen, der ihm erlaubt, mit Instrumenten des Unternehmens seine Kunden zu beeindrucken. Dies können besondere Werbe-Präsente sein oder auch Service-Leistungen in einem gewissen Umfang. Definieren Sie klar den Umfang dieser Leistungen, denn sonst könnte schnell „der Schuss nach hinten losgehen.“ Richtig kommunizieren bedeutet hier, eine emotionale Beziehung aufzubauen, Wertschätzung zu kultivieren. Sichern Sie in jedem Fall auch, dass Sie sich in der Situation gut repräsentiert fühlen.
  • Maier ist auch eine Art selbsternannter Lackmus-Test für Ihre Souveränität. Er will sehen, was Sie drauf haben. Zeigen Sie’s ihm. Aber gelassen.
    In der Situation: Geben Sie sich stringent überrascht. „Das Ganze hier entgleist ja vollkommen.“ Mit einem humorvollen, aber festen Gesichtsausdruck und Unterton.
    2. Distanzieren Sie sich, eloquent, humorvoll: „Ich würde jetzt gerne meinen bescheidenen Part dazu beitragen, aber ich bin nicht ganz so begabt wie Sie.“ Mit Nachdruck in der Stimme und einem gefassten Lächeln bringen Sie klar rüber: Netter Ausflug in die Welt der darstellenden Künste, aber jetzt sollten wir zum Thema kommen.

Freundlichkeit, ein Augenzwinkern und Nachdruck lassen sich verbinden. Sie ergeben die ideale Mischung, um eine Situation souverän zu gestalten. Auch die mit Maier. Und wenn Sie wissen wollen, wie man bei sowas die Lacher auf seine Seite zieht: Ab Minute 3…

Gerne bin ich auch persönlich für Sie da:
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