Rollkragenpullover? Business Casual?

arty portrait of a man with mask, holding and looking at venetian mask (volto bianco), thinking about the changes. Conception of a choice in this life

Von der Ikonentauglichkeit eines gesponnenen Fadens

Rollkragenpullover. Steve Jobs hatte einen. Jaques Brel auch, aber das ist schon länger her.
Steve Mcqueen trug ihn standesgemäß unter dem Pistolenhalfter. (Bullitt)
Anpassungsfähig, bisschen schlabberig, und normalerweise non-branded hat der Rollkragenpullover wenig von dem, was man an einem Kleidungs-Stück für harte Kerle oder sinnlich-wilde Existenzialisten sucht.
Und wer würde ihm gar die Fähigkeit zuschreiben, eine Ikone zu ummanteln, wie im Fall von Jobs?
Dabei ist der Rollkragenpullover weitaus mehr als nur ein Synonym für Business Casual. Was genau ist es, das dem Rollkragenpullover wirklich etwas atemberaubendes verleiht?

Intellektuelle Arriviertheit und Freiheit:
Der Rollkragenpullover ikonisiert den Mut des Rebellen.

Als Gegenpart des geschmähten „Kulturstricks“, wie die Krawatte auch genannt wird, schaffte es der Rollkragenpullover nach dem zweiten Weltkrieg auf die große Bühne. Mal mit, mal ohne Jacket war er so etwas wie der Arbeitsanzug derer, die alles infrage stellen.

Seine berühmten Protagonisten waren u.a. Jean-Paul Sartre und Jaques Brel.
Die vom Nihilismus geprägte Grund-Stimmung der Nachkriegs-Ära beschrieb der Autor Rainer Metzger im artmagazin einmal so: „ Man legte den speziellen Existenzialisten-Look auf, und es wurde Mode, schwarz gekleidet zu sein, im Rollkragenpullover aufzutreten, die filterlose Zigarette im Mundwinkel und die Daseinsproblematik im Herzen.“ (Gefunden bei: www.thisisjanewayne.com)

Die Masche für die Inszenierung: Der Rollkragenpullover lebt von der Souveränität des Trägers

Fazit: Der Rollkragenpullover wird im klassischen Business dem Bereich des Business Casual zugerechnet. Er lebt in seiner verwegensten Form von der Fähigkeit seines Trägers, sich selbst zu inszenieren. Dann ist er das Gegenteil der heimeligen Entspannungs-Klamotte. Er ist Ausdruck eines freien Geistes. Sei es Kaschmir, Wolle oder eine Mischung aus alldem: Der Rollkragenpullover hat das Zeug zum souveränen Statement. Er ikonisiert den Piraten ebenso wie den Privatier.
Business Casual kann eben auch eine Geisteshaltung sein. Für die, die Regeln kennen. Um sie zu brechen.

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