Unter anderem das Vorstellen und Begrüßen….

unter anderem das Vorstellen und Begrüßen Das Vorstellen und Begrüßen ist eine aussterbende Kunst.

Unter anderem das Vorstellen und Begrüßen zählt zum “kleinen ABC” des Business Knigge.

Wenn die Sprache alles sabotiert

Haben Sie sich auch schon Ihre Gedanken zum Thema „Facebook und Gedankenlesen“ gemacht?
Wie spottete man gestern schon? „Dann wird es endlich mal ruhig hier…“
Ob diese süffisante Anmerkung richtig ist oder nicht wird sich herausstellen. Eins ist jedenfalls schon jetzt klar: Dann werden die mit Klasse sich noch deutlicher von denen ohne Stil unterscheiden….

Zu den aussterbenden Künsten zählen unter anderem das Vorstellen und Begrüßen

Stellen wir uns mal vor, die Gedanken würden wirklich „Sprech und die Schreibe“ steuern.
Dann fiele einiges weg. Denn – ganz offen: Der Mensch hört zwar kein Wort so gern wie seinen eigenen Namen – aber er nuschelt auch keines so häufig. Während wir uns vorstellen, sind wir oft schon in Gedanken beim nächsten Thema.

Trigger für Emotionen – und die Entscheidung

Die Emotionen sind zu Recht in der letzten Zeit so in den Vordergrund gerückt:
Wie soll jemand, der unsicher oder genervt ist, sich aufmerksam den Inhalten widmen können?

Schwierig, ganz schwierig. Denn entweder hat der Absender dann für viele einen einschüchternd hohen Status (Zuhörer zu sich selbst: „offensichtlich begreife ich nicht schnell genug, hoffentlich blamiere ich nicht gleich.“) Oder aber er vermittelt den Eindruck eines desinteressierten, inkompetenten Vertreters. („Hoffentlich bin ich den gleich los!“)

Aggressionsförderndes Potential

Unter anderem das Vorstellen und Begrüßen ist eines der Einstiegs-Szenarien für einen erfolgreichen Beziehungs-Aufbau. Gut ist, wenn man die neuralgischen Punkte kennt:

  • Die Sprechgeschwindigkeit

    Zu schnelles oder zu langsames Reden strapaziert die Nerven des Gegenübers.
    Im Kontakt mit älteren Menschen z.B. kann schnelles Sprechen sogar den Verdacht der mangelnden Seriosität auslösen.
  • Eine unangenehme Tonlage

    Sehr hoch, sehr tief. Mit ein bisschen Training lässt sich jede Stimme in eine angenehmere Tonlage führen. Klingen am Telefon die etwas tieferen Stimmen oft besser, können ganz tiefe Stimmen im persönlichen Kontakt einschüchternd wirken. Und eine zu hohe Stimme hat sogar die Qualität, ihrem Besitzer (Mann oder Frau) ganz schnell wieder „Ruhe“ zu verschaffen…
  • Zu laut, zu leise

Das sensible Gehör, was man uns Frauen nachsagt, möchte ich hier bestätigen.
Lautstärke ist ein Akt der Aggression – jemanden anzuschreien wird an mancher Stelle auch als Übergriff gewertet.

Zu leise, das Pendant von „zu laut“, ist ebenfalls ein zweischneidiges Schwert:
Einerseits vermag der niedrige Lautstärkepegel Aufmerksamkeit zu binden – andererseits kann eine extrem leise Stimme auch ein Hinweis auf ein hohes Maß an innerer Aggressivität sein. Ein hohes Maß an Informationsdichte und ein hohes Tempo vertragen sich damit gar nicht: Zuhörer aus diesen Bereichen werden relativ schnell ungeduldig.

Handlungs-Empfehlung:

Gerade nach einer Phase extremer Hektik oder sehr anstrengenden Gesprächen kann sich eine veränderte Sprechweise eingependelt haben. Ab und zu einen Selbst-Check durchzuführen ist hilfreich. (Diktiergerät im Handy).

Auch empfehlenswert ist, sich gegenseitig im Team zu unterstützen:
„Du sagst immer ja-ja“ hat mir jetzt ein Freund zurück-gespiegelt. Zwar scheint das eher lustig als unangenehm für ihn zu sein – aber es ist gut, das zu wissen – und steuern zu können.

Kontakt:
Fon: 0711/ 54 09 64 97
Mobil: 0175/ 22 45 146
Mail: info@erfolgmitstil.de

Alle Rechte liegen bei: Patrizia Becker, erfolgmitstil.de

Bild: istock by getty images.