Wie privat ist das “Private”?

Wie privat ist das "Private"? Ein Blog der Stilberaterin Patrizia Becker

Second life. Die Möglichkeit, jemand anders zu sein. Frei. Ohne Konsequenzen für irgendwas. Gute oder schlechte – egal. Es gibt einfach keine. Ein Abenteuerspielplatz, der auf Knopfdruck wieder verschwindet.

Ganz anders jedoch in der Realität: Man kennt sich. Aus dem Unternehmen, vom Sport oder sogar aus dem Fernsehen. Und je bekannter man ist, umso wichtiger ist auch, was man tut.
Umso größer ist auch das Interesse für das „Private“. Mitunter scheint es sogar so, als wäre das Auftreten im Privatleben erst der Beweis für die wahre Qualität einer Persönlichkeit.

Deutlich nachvollziehbar ist das am Leben von Prominenten: Ihre „Anwesenheit“ in unserem Wohnzimmer scheint eine gefühlte Berechtigung mit sich zu bringen – die Berechtigung, alles zu wissen.
„Gefühlt gehören sie uns“, so scheint ein allgemeines Empfinden zu sein. Die Auswirkungen konnte man zuletzt sehr deutlich bei Michael Schumacher und Boris Becker sehen: Bei Schumacher war das Mitgefühl überwältigend. Die Berichterstattung errang einen derartig hohen Status, dass sich das „ERSTE“ für die Priorisierung rechtfertigen musste. Becker geriet über konstant peinlich wirkende Schlagzeilen in ein schlechtes Licht. Sein stark angeschlagenes Image ließ zum Schluss nicht mehr zu, dass er als Markenbotschafter für eine Premium-Marke auftrat.

Diese Abläufe zeigen, dass unsere Umgebung sensibilisiert ist für unser Auftreten. Je bedeutender unsere Rolle ist, umso genauer wird hingesehen. Und das bringt Druck mit sich. Die gefühlte Freiheit wie bei dem Spiel „Second Life“ ist eben doch nicht mehr als eine Online-Illusion – Realitätsverlust auf Zeit.

Mein Tipp: Überlegen Sie sich gut, wie Sie sich präsentieren. Die Häufigkeit und Art Ihres Auftretens stellt Nähe her und kreiert ein Bild in den Köpfen. Und die Kombination dieser zwei Faktoren wiederum stellt einen Wert dar. Wie hoch er ist, bestimmen Sie selbst.

Second life. Die Möglichkeit, jemand anders zu sein. Frei. Ohne Konsequenzen für irgendwas. Gute oder schlechte – egal. Es gibt einfach keine. Ein Abenteuerspielplatz, der auf Knopfdruck wieder verschwindet.

Ganz anders jedoch in der Realität: Man kennt sich. Aus dem Unternehmen, vom Sport oder sogar aus dem Fernsehen. Und je bekannter man ist, umso wichtiger ist auch, was man tut.
Umso größer ist auch das Interesse für das „Private“. Mitunter scheint es sogar so, als wäre das Auftreten im Privatleben erst der Beweis für die wahre Qualität einer Persönlichkeit.

Deutlich nachvollziehbar ist das am Leben von Prominenten: Ihre „Anwesenheit“ in unserem Wohnzimmer scheint eine gefühlte Berechtigung mit sich zu bringen – die Berechtigung, alles zu wissen.
„Gefühlt gehören sie uns“, so scheint ein allgemeines Empfinden zu sein. Die Auswirkungen konnte man zuletzt sehr deutlich bei Michael Schumacher und Boris Becker sehen: Bei Schumacher war das Mitgefühl überwältigend. Die Berichterstattung errang einen derartig hohen Status, dass sich das „ERSTE“ für die Priorisierung rechtfertigen musste. Becker geriet über konstant peinlich wirkende Schlagzeilen in ein schlechtes Licht. Sein stark angeschlagenes Image ließ zum Schluss nicht mehr zu, dass er als Markenbotschafter für eine Premium-Marke auftrat.

Diese Abläufe zeigen, dass unsere Umgebung sensibilisiert ist für unser Auftreten. Je bedeutender unsere Rolle ist, umso genauer wird hingesehen. Und das bringt Druck mit sich. Die gefühlte Freiheit wie bei dem Spiel „Second Life“ ist eben doch nicht mehr als eine Online-Illusion – Realitätsverlust auf Zeit.

Mein Tipp: Überlegen Sie sich gut, wie Sie sich präsentieren. Die Häufigkeit und Art Ihres Auftretens stellt Nähe her und kreiert ein Bild in den Köpfen. Und die Kombination dieser zwei Faktoren wiederum stellt einen Wert dar. Wie hoch er ist, bestimmen Sie selbst.

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