Wie steht es um Ihre Beliebtheit?

Introvertierte Menschen. Introvertierte Menschen werden oft als herausfordernde Kommunikationspartner empfunden.

Wünschen Sie sich mehr Beliebtheit? Möchten Sie mehr Nähe zu den Menschen in Ihrer Umgebung aufbauen? Oder wollen Sie einfach Störfaktoren reduzieren?

Vielleicht wundern Sie sich, dass Sie nicht diese Gespräche führen, die andere führen.
Die anderen, die wissen, wie es den anderen geht. Denen, die anderen aufgrund ihrer Beliebthiet Einblicke gewähren in schwierige Entscheidungen und angreifbare Momente ihres Lebens. Denen, die Sie zwar höflich grüßen – aber Sie ansonsten außen vor lassen.

Vielleicht wurde auch eine Bewertung durchgeführt – und Ihre Bilanz fällt ebenso ernüchternd wie schmerzhaft aus. Wenn es um Sie her einsam ist – und Sie daran etwas ändern wollen könnten diese Impulse inspirierend sein.

  • Diskretion
    „Plaudertäschchen“ ist eine vernichtende Bezeichnung. Ebenso wie „Die musst du nur 2zwei bis drei Mal anstoßen, dann redet die schon…“ Geahndet werden diese mit Isolation.
    (Und vielleicht später mal mit dem Begleichen einer offenen Rechnung.) Bei manchem Menschen spürt man, dass man ihnen besser nichts anvertraut – und bei manchen erfährt man es von Dritten. „Ist selbstverständlich“ sagt jeder. Wie soll man das glauben, wenn z.B. die Wall bei Facebook eine einzige Degradierungs-Orgie gegen Dritte ist? Oder wenn Sie mit Leuten intensive Gemeinschaft pflegen, die mehr über andere reden als über sich selbst?
    Von Zeit zu Zeit die eigene Informationspolitik zu überprüfen hat noch niemandem geschadet. Das nahe Umfeld gehört dazu.
  • Ein überzogener Anweisungs-Stil
    „Zu dem gehst du mit ‚ner Frage hin – und jedes Mal mit so ‚nem Stapel Arbeit wieder weg“
    Zwar muss man durch manche Phasen einfach durch: Dann ist viel zu tun und keine Zeit für aufwändige Gespräche oder „Streicheleinheiten“.
    Allerdings kann es leicht passieren, dass der Umgang miteinander dann beim Anweisungs-Stil hängen bleibt. Das wird als belastend und degradierend erlebt. Beliebtheit? Na ja…
    Und auch sehr schnell mit einem „Herrgott-Komplex“ assoziiert….
    Raus aus diesem Fahrwasser – rein in eine aufrichtig respektvolle Kommunikation.
    Und da man Ihre Gedanken nicht direkt sehen kann ist es hilfreich, dem Ganzen Ausdruck zu verleihen. Nein, nicht dieses eilige „Danke“ am Ende der Anweisung: Ihre Mimik und Ihr Dauer-Gehetzt-Sein sollten Sie in den Griff bekommen. Dann wird auch die Kommunikation wieder angenehmer. Bitten Sie einen, Ihr Team oder Ihren Assistenten um ehrliches Feedback und bedanken Sie sich auch genauso ehrlich. Glauben Sie mir: Das zerbricht Mauern.
  • Was für eine Atmosphäre kommt mit Ihnen in den Raum?
    Selten merken wir das selbst. Und mindestens genau so selten sagen es einem die anderen.
    Die Rede ist noch nicht einmal so sehr von Ärger oder so etwas.
    Die Rede ist z.B. von einer diffusen Schwere, die auf die etwas sensibleren Gemüter erdrückend wirkt. Sorgen, die einen innerlich „anfressen“ strahlen irgendwann ab. Oder auch zermürbende Beziehungen, in denen man lebt, ohne sich dessen noch groß bewusst zu sein. Hier ist es nicht mit einem 10-Minuten-Feedback getan, wo man mal kurz die Tür zumacht. Hier geht es um Zusammenhänge, die die Kraft haben ganze Lebensentwürfe zu ändern.
    Das ist ein Gesprächsthema für diesen einen Freund, den man im Leben hat.
    Auch eine Phase des Coachings kann bei der Überwindung helfen.
  • Die Motivation
    Ja, Sie haben richtig gelesen: Motivation genießt keineswegs mehr den unschuldigen Ruf des rhetorischen Zaubertrankes: Manchem gilt sie bereits als Suchtmittel welches die Weiter-Entwicklung in der unvermeidbaren „Blut-Schweiß- und Tränen-Phase“ verhindert.
    Beliebtheit erzeugt das nicht direkt…
    Auch lebt dieses zerbrechliche Moment „Freude“ von einem frischen Bezug zur Lebenswirklichkeit. Und den immer wieder neu herzustellen – das ist eine Leistung.
    Viel Zeit bleibt oft nicht dafür – weshalb die gut gemeinten Worte auch schnell etwas abgestanden wirken. Wo rollen die anderen denn bei Ihren Worten innerlich die Augen?
    Planen Sie einen festen Termin „Zukunft“ ein. Diese Vorschau läd Ihre Erfahrung mit dem nötigen Prickeln auf…
  • Der Sprachgebrauch
    „Wenn du was willst gelten rede schön aber rede selten.“
    Das mit dem Sprechen ist so eine Sache: Die einen finden Anglizismen cool, die anderen hassen sie. Ein „Fuck, fuck, fuck“ wenn etwas schiefläuft lässt den Seelenverwandten wissen, dass sein Kleinod in höchster Not ist. Den, der mit Begriffen wie „Mindfuck“, Sch… usw. „nicht ganz so viel anfangen kann“ werden sie auf Dauer verprellen.
    „Ich würde dieses Wort nicht benutzen, wenn Damen anwesend sind“ ist ein Satz, den man eher von einem Briten hört. Schade eigentlich: Die Erkenntnis, dass Vulgarität einen seltsamen, unguten Magnetismus entwickelt kann durchaus förderlich sein… Für Ladys und Gents.
  • Schwach anfangen – und stark nachlassen.
    Starkes Motto. Kluges Hirn.
    Leider ist die Erkenntnis, dass Faulheit und Arroganz Zwillinge sind auch schon zu anderen durchgedrungen. Und die haben einfach auf die konstanten Diskussionen mit Ihnen keine Lust mehr. Ebenso wenig wie sie Lust haben, konstant Ihre Arbeiten zu übernehmen. Feiern Sie sich nicht zu früh: Wenn es zu sehr danach aussieht, dass Ihre Strategie aufgeht könnte das ein erster ernstzunehmender Hinweis sein…
  • Falsches Umfeld
    Wie lange sind Sie denn schon da? Oder war es vielleicht schon von Anfang an so?
    „Go where you’re celebrated – not where you’re tolerated“ besagt ein amerikanisches Sprichwort. Zu Deutsch: “Geh dahin, wo man dich feiert – und nicht dahin, wo man dich bloß erträgt” Kämpfen Sie nicht wo man Sie nicht zu schätzen weiß. Auch nicht für Beliebtheit. Frivoler Gedanke für einen aufrechten Kämpfer?
    Manchmal ist einfach die Zeit, sich nach etwas anderem umzusehen, weil man sich weiter entwickelt hat. Und manchmal hat es noch nie wirklich richtig gepasst…
    Woanders braucht man Sie!
  • Harte Zeiten?
    Auch, wenn das hier jetzt nicht so toll klingt: Manchmal muss man Zeiten einfach durchstehen, ohne die Erwartung an „Gemochtwerden“ haben zu können. Das gilt z.B. wenn man durch Lebenskämpfe geht, die kaum einer „von denen“ nachvollziehen kann.
    Wenn Sie in einer intensiven Phase persönlicher Veränderung stecken z.B. kann das schnell der Fall sein. Oder aber wenn die anderen noch nie so eine Extrem-Situation wie Sie durchmachen mussten. Halten Sie sich an die wenigen Menschen, die Sie verstehen. Versuche, bei den anderen Verständnis zu bewirken sind erfahrungsgemäß nur in wenigen Fällen von Erfolg gekrönt. Fahren Sie hier am besten einen aufrichtig- freundlichen Defensiv-Kurs. Denn bei zu vielen Fronten stehen Sie das nicht durch… Und Ihre leichte Überreaktion in manchen Momenten können die anderen nicht wirklich nachvollziehen… Wenn Sie Ihre Situation nicht wirklich nach außen darstellen können hat sich das als taugliche Strategie über kurze bis höchstens mittelfristige Phasen erwiesen.Beispiel?
    „Wir haben meine schwerst-pflegebedürftige Mutter zuhause. Momentan bleibt keine freie Minute“ stellt kein Problem dar. Das versteht sofort jeder. Und äußert sich verständnis- bis hochachtungsvoll.
    „Wir haben uns verspekuliert weswegen das Damoklesschwert schon seit einiger Zeit über uns schwebt. Es gibt fast jeden Tag Knatsch deswegen. Wir konnten jetzt schon drei Mal in die Schule kommen, das Kind macht zunehmend Probleme. Wir reden nur noch das Nötigste.“ Die Anzahl der Leute, die hierfür echtes Verständnis entwickeln werden sich auf ein homöopathisch geringes Maß reduzieren.“Übrigens: Einsamkeit ist der Durst der Psyche – nach Gemeinschaft.
    So, wie man das Trinken vergessen kann, kann man auch die Gemeinschaft „vergessen“.
    Dies ist aber Ihre emotionale Lebensversicherung.
  • Sie wollen nicht mehr
    Und das merken auch die anderen.
    Wollen Sie nicht mehr – oder wollen Sie nicht mehr so?
    Der Moment, in dem Sie sich selbst ein paar tiefgehende Fragen beantworten sollten Sie nicht allzu weit hinausschieben. Denn je eher Sie den Mut haben, den Dingen ins Auge zu sehen umso mehr Gestaltungsfreiheit haben Sie. Und um so mehr Respekt werden Ihnen die anderen Ihnen für Ihren Mut zur Ehrlichkeit und Ihr konsequentes Handeln entgegenbringen.
  • Sie alter Sparfuchs…
    Den Hinweis, dass Sie die Zigaretten gerne schon mal „im Automaten vergessen“ nehmen Sie gelassen. Je länger je lieber… Sie verfügen ja nunmal über ein hohes Maß an sozialer Intelligenz und wissen schon, wie Sie fragen müssen, um ein „Ja“ zu hören – nicht wahr?
    Auch Essen mutiert bei Ihnen zum Dauer-Gemeinschafts-Erlebnis: Wann immer sich die kostenlose Möglichkeit bietet sind Sie „erster Mann an der Spritze“ (oder erste Frau).
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Rohstoff für eine Menge von Witzen liefern ist hoch. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Sie respektiert werden ist es dann, wenn Sie auf einen „balancierten Haushalt achten. Kleiner Hinweis: Das ist nicht „Mal gewinnen wir, mal verlieren die anderen….“The importance of being wichtig”
    “Die Wichtigkeit wichtig zu sein”. Was auf den ersten Blick klingt wie harmloses Geblödel ist für manche von uns bitterer Ernst: Wir können hart dafür arbeiten. (Sehr interessant in diesem Zusammenhang: Die damit suchverwandten Wörter) Und müssen es manchmal auch. Nicht, weil wir Politiker sind. Sondern weil wir uns selbst etwas versichern müssen…Leider ist das einzige sichere Ergebnis dieses Vorgehens Konturlosigkeit. Farblosigkeit, wie mancher es auch nennt. Ein Kompliment ist das nicht. Auch, wenn die alte Regel von der Entscheidung für den Respekt ODER die Liebe der anderen etwas scherenschnittartig daherkommt: Distanz ist eine Kunst der Freundschaft – so wie Liebe eine Kunst der Nähe ist.
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